Zwei Samaritervereine proben den Ernstfall

ERLEN. Die Gemeinschaftsübung der Samaritervereine Erlen und Sulgen fand dieses Jahr kurz vor Beginn der Schulferien in Erlen statt. Organisiert hatte die grosse Übung Andreas Zbinden, Samariterlehrer im Samariterverein Erlen und Umgebung.

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Ein verletzter Jugendlicher bekommt Erste Hilfe. (Bild: pd)

Ein verletzter Jugendlicher bekommt Erste Hilfe. (Bild: pd)

ERLEN. Die Gemeinschaftsübung der Samaritervereine Erlen und Sulgen fand dieses Jahr kurz vor Beginn der Schulferien in Erlen statt. Organisiert hatte die grosse Übung Andreas Zbinden, Samariterlehrer im Samariterverein Erlen und Umgebung.

Fünf Aufgaben zu lösen

Im und rund um das Kirchgemeindehaus wurden fünf Posten mit je einer Unfallsituation realitätsgetreu dargestellt. In gemischten Gruppen galt es, die einzelnen Posten aufzusuchen und wie im Ernstfall vorzugehen. Schon beim ersten Posten war schnelles Arbeiten gefragt, hatte sich doch ein Jugendlicher bei einem Unfall mit dem Rollbrett mehrere Zähne ausgeschlagen. Zudem hatte er vom Sturz eine Rissquetschwunde am Kopf und er blutete stark aus dem Mund.

Bewusstlose Person

Bei einem anderen Posten musste eine ältere Frau, die bei einem Sturz einen Oberschenkelhalsbruch erlitten hatte, versorgt werden. Auch hier war schnelles Alarmieren notwendig. Zudem musste die Verletzte abgetastet werden, um allfällige weitere Verletzungen zu erkennen. Des weiteren musste eine Person behandelt werden, die in Ohnmacht gefallen war und das Bewusstsein verloren hatte. Der fünfte Posten befasste sich mit dem Thema «Röhrenblick».

Immer überlegt gehandelt

Die an der Übung beteiligten Mitglieder der beiden Samaritervereine lösten die einzelnen Aufgaben mit Bravour. Sie handelten stets überlegt und konzentriert. Die Patienten wurden überall vorbildlich versorgt. Falls die Samaritervereine Erlen und Sulgen wirklich einmal zu solchen Unfällen gerufen werden, dann wissen die eingesetzten Leute, was zu tun ist. (red./st)