Zur Klassik kommt Volksmusik

Das Programm der Amriswiler Konzerte profitiert von der neuen Zusammenarbeit mit dem Landeskonservatorium Vorarlberg. Das Amriswiler Publikum darf sich auf etliche Konzerte von Musikern aus dem nahen Ausland freuen.

Rita Kohn
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Andreas Müller, Irène Manz, Barbara Swanepoel-Kreis, Stefan Zöllig und Thomas Haubrich vom Vereinsvorstand mit dem neuen Programm. (Bild: Rita Kohn)

Andreas Müller, Irène Manz, Barbara Swanepoel-Kreis, Stefan Zöllig und Thomas Haubrich vom Vereinsvorstand mit dem neuen Programm. (Bild: Rita Kohn)

AMRISWIL. So abwechslungsreich und bunt wie dieses Jahr war das Programm der Amriswiler Konzerte selten. Die Zusammenarbeit mit dem Landeskonservatorium Vorarlberg trägt Früchte und bringt eine weitere Komponente in die Programmgestaltung ein. Entsprechend üppig ist das Programm ausgefallen.

23 Konzerte in vier Lokalitäten werden dem Publikum geboten. Das Hauptgewicht der Konzerte liegt auf klassischer Musik, oft gespielt auf der Orgel. Hinzu kommen aber Konzerte vom Kammerorchester, Chorkonzerte, Volksmusik und etwa die Premiere des Quantetts Johannes Kobelt.

Gute Zusammenarbeit

Dieses üppige und in manchen Bereichen überraschende Konzertprogramm sei zustande gekommen, weil die Zusammenarbeit und Vernetzung auf verschiedener Ebene funktioniere, sagt Stefan Zöllig, Präsident des Vereins Amriswiler Konzerte. Das sichert auch die Kontinuität, so kann die Konzertreihe bereits in ihre 45. Saison gehen.

Sämtliche Programmverantwortliche haben sich bemüht, in ihrem Bereich Abwechslung zu bieten. Das zeigt sich unter anderem auch darin, dass ein weiterer Veranstaltungsort ins Programm aufgenommen worden ist: Das Kulturforum. «Es hat sich gezeigt, dass für verschiedene Konzerte das Kulturforum die richtige Plattform ist», sagt Stefan Zöllig. Der Hauptteil der Konzerte wird jedoch in einer der beiden Kirchen stattfinden, einzelne im Kirchgemeindehaus an der Romanshornerstrasse.

Auf junge Menschen setzen

Mit Interesse verfolgen die Verantwortlichen die Zusammenarbeit mit dem Landeskonservatorium Vorarlberg, das die Plattform in Amriswil schätzt, um die begabtesten Nachwuchsmusikerinnen und -musiker zu präsentieren.

«Für das Festkonzert der jungen Solisten hat das Konservatorium einen internen Wettbewerb ausgeschrieben. In Amriswil werden die Preisträger daraus zu hören sein. Also die Besten der Besten.»

Erfreut sind die Organisatoren aber auch, dass so viele einheimische Musiker mitwirken werden. So etwa die neue Organistin der Evangelischen Kirche Amriswil, Dagmar Grigarová, das Ehepaar Estarella oder Rolf Bolli als langjährig in Amriswil tätiger Dirigent und Komponist. Dabei sein werden auch die Musiker aus dem mit der Stadt Amriswil langjährig verbundenen Biberach, die das Karfreitagskonzert bestreiten.