Zum Abschluss eine Übung

STEINACH. Das Feuerwehrjahr in Steinach geht zu Ende. Untrügliches Zeichen dafür ist die Schlussübung, an der auch die Kameraden der umliegenden Gemeinden teilnehmen.

Fritz Heinze
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Die Feuerwehr Steinach übt den Ernstfall. (Bild: Fritz Heinze)

Die Feuerwehr Steinach übt den Ernstfall. (Bild: Fritz Heinze)

Kurz vor 20 Uhr heulen in Steinach die Sirenen und die blinkenden Blaulichter reflektierten an den hellen Hausfassaden. Ein Feueralarm an der Schulstrasse 60, in der Druckerei Ehinger, setzt das Feuerwehrkorps in Bewegung.

Auch der Hubretter im Einsatz

Doch diesmal ist es weder ein Ernstfall noch eine normale Übung: Gespannt warten zahlreiche Besucher dieser Schlussübung auf die Aktionen. Die meisten der geladenen Gäste können umfassende Feuerwehrkenntnisse vorweisen.

Übungsleiter Mario Hagmann informiert die Anwesenden über die allgemeine Lage: ein Brand in der Druckerei, Rauchentwicklung, zwei verletzte Personen finden und retten und zusätzlich die Verkehrssicherung regeln an der stark befahrenen Schulstrasse. Die Anwesenden, ehemalige Feuerwehroffiziere, Kommandanten aus den Feuerwehren der umliegenden Gemeinden und die fast vollzählige Gemeindeleitung von Steinach mit Gemeindepräsident Roland Brändli an der Spitze, können im Laufe der Übung viel Interessantes beobachten, wird doch das gesamte zur Verfügung stehende Material inklusive dem Hubretter eingesetzt.

Neuzugänge sind willkommen

Feuerwehrkommandant Stefan Müller warf im Verlauf des Abends noch einen Blick auf das vergangene Jahr. Er stellte dabei fest, dass es nur zwei kleinere «heisse» Einsätze gegeben habe. Er hob aber jenen Feuerwehreinsatz im Zusammenhang mit dem Hochwasser der Steinach hervor und meinte dazu: «Die Feuerwehr hat ihre Arbeit gemacht, sie war gut vorbereitet.»

Befördert wurden Carmine Romano zum Wachtmeister und Ivo Toman zum Korporal. Ob der vier Neuzugänge zeigte sich der Kommandant hocherfreut, relativierte das Ergebnis aber mit der Bemerkung, dass engagierte Feuerwehrleute stets gesucht werden und willkommen sind.