Zuglärm: Post vom Bundesrat

Bundesrat Moritz Leuenberger signalisiert in einem Schreiben an den Thurgauer Regierungsrat Verständnis für Menschen, welche unter dem Zuglärm leiden. Die Situation lässt sich aber nicht von heute auf morgen verbessern.

Daniel Walt
Merken
Drucken
Teilen
Umstritten: Deutscher Zug auf der Seelinie. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Umstritten: Deutscher Zug auf der Seelinie. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

«Die Lärmemissionen der Eisenbahnen sind für das Wohlbefinden der davon Betroffenen äusserst unangenehm und vermögen die Lebensqualität beträchtlich zu vermindern.» Das schreibt Bundesrat Moritz Leuenberger in einem Brief an den Thurgauer Regierungsrat. Dieser war Anfang Jahr mit Forderungen zum Thema Güterzuglärm auf der Seelinie an den Bundesrat gelangt. Trotz Bundesrat Leuenbergers Worten dürfen die Anwohner an der Seelinie nicht auf rasche Besserung in Sachen Güterzuglärm hoffen.

Leuenberger bezeichnet die Einführung eines verstärkten Lärmbonus für Güterzüge für 2011 – das hatte der Thurgauer Regierungsrat gefordert – nämlich als nicht realistisch. Dies mit Verweis darauf, die Massnahme müsse international abgestimmt werden. Das Bundesamt für Verkehr wird aber beauftragt, mit den auf der Seelinie tätigen Bahnunternehmen des Güterverkehrs Kontakt aufzunehmen, um gemeinsam Möglichkeiten für Verbesserungen der Lärmsituation zu suchen.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 20. Mai.