Zuerst vier Pauken, dann Klaviere und Schlagzeug

KREUZLINGEN. Die Gesellschaft für Musik und Literatur veranstaltete in der Aula der PMS ein selten zu hörendes Kammermusikkonzert mit Bela Bartoks Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug.

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KREUZLINGEN. Die Gesellschaft für Musik und Literatur veranstaltete in der Aula der PMS ein selten zu hörendes Kammermusikkonzert mit Bela Bartoks Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug. Die Pianisten Oliver Prechtl und Florian Kunz sowie die Schlagzeuger Anja Füsti und Daniel Kartmann, alle aus Stuttgart, musizierten letzten Mittwoch mit Einsatz und Gestaltungswillen das anspruchsvolle Werk. Es war von A bis Z eine spannende Aufführung. Schade, dass nicht mehr Zuhörer diesem Ereignis beiwohnten.

Zu Beginn erklangen vier Pauken in einem Marsch von A. und J. Philidor. Was alles mit nur vier Tönen ausgesagt werden kann, ist frappierend. Die Haydn-Variationen von Brahms für zwei Klaviere sind ein Beispiel für dessen Variationskunst. Durch verschiedene Taktarten, durch Dur und Moll gehend und mit Tempoveränderungen versehen, mündete die Musik in ein Finale voller Überraschungen. (jöe)

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