Zuerst die Ursache analysieren

HORN. Man müsse endlich etwas tun, fordern die Anstösser, deren Häuser vom Gewitter schwer getroffen wurden. «Es ist verständlich, dass sich die Anstösser ärgern und Sofortmassnahmen verlangen», sagt Horns Gemeindepräsident Thomas Fehr. Doch so einfach sei das nicht.

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HORN. Man müsse endlich etwas tun, fordern die Anstösser, deren Häuser vom Gewitter schwer getroffen wurden. «Es ist verständlich, dass sich die Anstösser ärgern und Sofortmassnahmen verlangen», sagt Horns Gemeindepräsident Thomas Fehr. Doch so einfach sei das nicht. Ein Anstösser habe etwa vorgeschlagen, einen kleinen Erdwall aufzuschütten. «Das tönt logisch», sagt Fehr. Doch die angrenzende Wiese gehöre nicht der Gemeinde. Hinzu komme, dass bauliche Massnahmen die Kompetenzen der Gemeinde überschreiten. «Wenn wir baulich in einen Bach eingreifen wollen, müssen wir uns zuerst mit dem Kanton absprechen», erklärt Fehr. Deshalb habe man bereits einen Augenschein mit Experten des kantonalen Amts für Umwelt vereinbart. Dabei werde analysiert, wo und vor allem wieso der Hornbach nach den heftigen Gewittern der vergangenen Woche übergetreten ist. «Uns ist wichtig, die Ursache sauber abzuklären.» Nur so könnten langfristig wirksame Massnahmen umgesetzt werden. Als Sofortmassnahme werden Hindernisse, die den Wasserfluss versperren, entfernt. (lim)

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