Zürcher hat weiter Lust auf Politik

ROMANSHORN. Die CVP Romanshorn unterstützt ihre Stadträtin Käthi Zürcher bei den kommenden Wahlen. Und die Partei macht sich stark für die Fortführung der Stadtentwicklung.

Ramona Riedener
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Käthi Zürcher gefällt ihre Arbeit im Romanshorner Stadtrat, dem sie seit 2007 angehört. Die 50jährige Sekundarlehrerin tritt deshalb am 30. November zur Wiederwahl an. «Vorher war ich gar nicht so politisch», sagte die CVP-Frau am Montagabend an der Mitgliederversammlung ihrer Partei. Heute ist Zürcher an vier von fünf Abenden für die Politik unterwegs. Erst vor zwei Jahren, als sie für den Arboner Luzi Schmid in den Kantonsrat nachrückte, hat sie ihr Arbeitspensum reduziert.

In ihrem Beruf hat es Zürcher vorwiegend mit Fragen der Jugend zu tun. In der Politik beschäftigt sie sich als Verantwortliche des Ressorts Gesundheit vor allem mit Altersfragen. Deshalb lautet ihre Motivation: «Für Jung und Alt in Romanshorn.» Die CVP unterstützt die Kandidatur von Zürcher voll und ganz.

Suter stellt sich persönlich vor

Nicht mehr zur Wahl stellen sich die beiden Stadträte Danilo Clematide (SP) und Max Sommer (parteilos). Um die beiden freiwerdenden Sitze bewerben sich Aliye Gül von der SP und der parteilose Christoph Suter. Der 44jährige Suter nahm die Gelegenheit wahr und stellte sich den CVP-Mitgliedern persönlich vor. Aufgewachsen in Goldach, lebt der Schadeninspektor und Erwachsenenbildner nun seit neun Jahren mit seiner Familie in Romanshorn, wo er gerne als Stadtrat an der Stadtentwicklung mitarbeiten möchte. Die CVP gab in bezug auf Suter keine Wahlempfehlung ab.

Lob für Nina Stieger

Zur Diskussion Anlass gab die Stadtentwicklung. Obwohl die Arbeit der Stadtentwicklerin Nina Stieger als sehr positiv gewertet wird, sei es fast nicht möglich, nach so kurzer Zeit eine längerfristige Entwicklung festzustellen, dies die einstimmige Meinung der CVP-Mitglieder. Die Partei macht sich deshalb stark für eine längerfristige Lösung und unterstützt die Verlängerung des Projekts gemäss dem Vorschlag des Stadtrates, der die Stadtentwicklung definitiv in die Finanzplanung aufnehmen will.

Präsentiert wurden den Mitgliedern an der Parteiversammlung ausserdem die Budgets der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinden.

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