Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Zündstoff aus dem Heim

Das Besmerhuus hat ein neues Produkt entwickelt: einen Anzündwürfel. Am Jahrmarkt wird dieser erstmals präsentiert.
Kurt Peter
Rovei Eak rollt die Holzstäbchen für den «Besmer-Brenner» in die Jutematte. (Bild: Kurt Peter)

Rovei Eak rollt die Holzstäbchen für den «Besmer-Brenner» in die Jutematte. (Bild: Kurt Peter)

Auf der Suche nach neuen Artikeln ist das Besmerhuus wieder fündig geworden. Der «Besmer-Brenner» ist ein Anzündwürfel für Cheminée und Holzkohlengrill. Die Entwicklung wurde intern realisiert und umgesetzt. Die «zündende Idee» besteht aus Holzresten, Jute und Wachsresten, ist also ein rein natürliches Produkt. «Nach den Sommerferien sind wir an die Produktion gegangen, mussten aber erst die wichtigen Erfahrungen im ganzen Prozess, auch mit den Mitarbeitenden machen», erklärt Florian Trempa, Gruppenleitung produktorientierte Beschäftigung.

Für die Herstellung wurde die neue Abteilung «Anzündhilfen» eingerichtet. Die Herstellung erfolgt in mehreren Arbeitsschritten. Verkaufsstart ist der Jahrmarkt, am kommenden Montag wird das Besmerhuus mit einem Stand vertreten sein. «Wir hoffen natürlich auf einen grossen Erfolg, Heizen mit Holz liegt ja im Trend», meint Heimleiter Markus Bruggmann. Die «Besmer-Brenner» sind ein Resultat der im Sommer 2014 angepassten Beschäftigungskonzepte. Wichtig sei es gewesen, möglichst vielfältige Arbeitsangebote zu entwickeln. Diese sollten auch Menschen mit einer Beeinträchtigung Wahl- und Selbstvertretungsmöglichkeiten im Arbeitsbereich eröffnen.

Beschäftigung fördert Selbstvertrauen

Neben dem produktorientierten Bereich wurde im Zuge der Anpassungen auch der teilhaberorientierte Beschäftigungsbereich geschaffen. Dieser biete Menschen mit einem besonderen Assistenzbedarf einen Ort individueller Förderung und Begleitung. «Beschäftigung bedeutet hier Stärkung des Selbstvertrauens und das Erkennen von Fähigkeiten», sagt Markus Bruggmann. Ziel sei es auch, die Beschäftigen in ihrer Eigenständigkeit zu stärken. Arbeit bedeute aber auch tägliche Herausforderung, Erfolg, Misserfolg, Zufriedenheit und Unzufriedenheit, Freude und Konflikte. Viele Facetten des menschlichen Daseins eben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.