Zonenplan-Änderung geht zurück

KREUZLINGEN. Mit grossem Engagement diskutierte der Gemeinderat gestern abend die vorliegende Zonenplan-Änderung Bärenstrasse/Egelseestrasse, bevor das Geschäft am Schluss ganz knapp mit 17 zu 15 Stimmen bei 2 Enthaltungen zurückgewiesen wurde.

Urs Brüschweiler
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KREUZLINGEN. Mit grossem Engagement diskutierte der Gemeinderat gestern abend die vorliegende Zonenplan-Änderung Bärenstrasse/Egelseestrasse, bevor das Geschäft am Schluss ganz knapp mit 17 zu 15 Stimmen bei 2 Enthaltungen zurückgewiesen wurde. Es ging dabei um die Aufzonung des Gebiets hinter dem Zentrum zum Bären bis hinunter zur Egelseestrasse. Die vorderen zwei Parzellen sind im Eigentum der Zecchinel Immobilien AG und sollen von der Wohnzone W50 in die Cityzone umgeteilt werden. Es existieren dort seit längerem Pläne zur Realisierung von Alterswohnungen. Die restlichen Parzellen würden von W50 in W70 umgezont. Allen voran die SP-Gemeinderäte fanden an der Vorlage gar keinen Gefallen. Für die Ausweitung der Cityzone in ein Gebiet, dass nicht direkt an der Hauptstrasse liegt, gebe es keine ausreichende planerische Begründung. Mit verdichtetem Bauen an sich konnten sich die meisten im Grundsatz anfreunden. Nicht jedoch, dass es keine explizite Gestaltungsplanpflicht gibt auf diesem sensiblen Gelände. Ausserdem fehle in der Botschaft jegliche Vorstellung über das künftige Projekt. Die SP versuchte eifrig, die SVP für eine Rückweisung des Geschäfts zu erwärmen. Diese blieb zwar standhaft, doch es reichte auch so. Die Zonenplanänderung geht zur Überarbeitung zurück zum Stadtrat. (ubr)

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