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Zollstellen: Es ist noch alles offen

SVP-Kantonsrätin Diana Gutjahr hat in Thun vor der Zollgewerkschaft über die Folgen einer Schliessung der Romanshorner Zollstelle referiert. Sie konnte mit Oberzolldirektor Christian Bock reden. Frau Gutjahr, was haben Sie zu Herrn Bock gesagt?
Diana Gutjahr SVP-Kantonsrätin Unternehmerin aus Amriswil (Bild: Mareycke Frehner)

Diana Gutjahr SVP-Kantonsrätin Unternehmerin aus Amriswil (Bild: Mareycke Frehner)

SVP-Kantonsrätin Diana Gutjahr hat in Thun vor der Zollgewerkschaft über die Folgen einer Schliessung der Romanshorner Zollstelle referiert. Sie konnte mit Oberzolldirektor Christian Bock reden.

Frau Gutjahr, was haben Sie zu Herrn Bock gesagt?

Ich habe ihn gefragt, wie er bei einer Schliessung der Romanshorner Zollstelle 8500 Lastwagen so verteilen will, dass der Verkehr auf der Seelinie nicht völlig zusammenbricht.

Was hat er geantwortet?

Er wollte wissen, was ich tun würde, wenn ich 53 Stellen streichen müsste. Zum Schluss des Gespräches hat er auch gesagt, dass bei den Zollstellen noch alles offen sei.

Es gibt also noch Hoffnung?

Das sehe ich auch so. Überrascht hat mich noch eine andere Aussage von ihm. Nämlich, dass er selbständig entscheiden könne, welche Zollstellen geschlossen werden.

Was heisst das für die weitere Thurgauer Strategie?

Es ist sehr wichtig, dass wir dranbleiben und Einfluss nehmen. Da sind vor allem unsere Bundesparlamentarier gefragt, aber auch von anderen Seiten darf der Druck nicht nachlassen.

Haben Sie den Eindruck, die Petition und der Widerstand hätten etwas bewirkt?

Hätten wir uns nicht gewehrt, wäre die Zollschliessung beschlossene Sache. An der Tagung wurde auch erwähnt, dass der Oberthurgau überdurchschnittlich stark von der Schliessung betroffen sei. Unsere Argumente sind also angekommen.

Welche Argumente gegen die Zollschliessung haben die Anwesenden am meisten beeindruckt?

Das ist schwer zu sagen. Aber die Tatsache, dass in Romanshorn der Fährbetrieb unter der Zollschliessung massiv leiden würde, ist sicher ein wichtiges Thema. Auch der Vorschlag von einigen Unternehmen, dass sie bereit wären, die Zollabwicklung zu übernehmen, steigert unsere Chancen.

Weil er zeigt, dass die Region nicht nur jammert, sondern sich auch aktiv an der Lösung beteiligt?

Ja. Wir fordern nicht nur, sondern suchen Lösungen und machen Vorschläge. Die Idee stammt von der Wirtschaft, denn ohne die Zollstelle wird unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter sinken. (san)

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