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Zollschliessung: Grüne schreiben an Ueli Maurer

ROMANSHORN.

ROMANSHORN. Nun springen auch die Grünen des Bezirks Arbon auf den Zug auf: Nachdem die Industrie- und Handelskammer Thurgau, die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt sowie mit Hermann Hess und Roland Eberle National- und Ständeräte sich mittels Petition und Manifestation gegen die Schliessung des Romanshorner Zolls ausgesprochen haben, hat die Ortspartei an ihrer Jahresversammlung eine Resolution zuhanden von Bundesrat Ueli Maurer verabschiedet. Darin fordert sie den Chef des Eidgenössischen Finanzdepartements auf, von der auf Ende 2017 anberaumten Schliessung abzusehen.

Weniger Fahrkilometer

Die Bezirkspartei nennt unter anderem ökologische Gründe. Dank der Fährverbindung fielen viele Fahrkilometer insbesondere von LKW weg, die andernfalls den Weg um den See wählen würden. Die Grünen verweisen darauf, dass die dieselbetriebenen Fähren bald durch Elektro-Fähren ersetzt werden sollen. Bestand und Ausbau der Fähre seien aber gefährdet. Der Wegfall der Zollabfertigung würde darüber hinaus nicht nur den Abbau von zwei Stellen bedeuten, sondern der Wirtschaft in der gesamten Region schaden. Das zu einem Zeitpunkt, in dem der Publikumsverkehr im Bereich Hafen-Bahnhof-Seepark zunähme. Unter den Projekten, die dazu beitragen, nennen die Grünen Arbon die Expo 2027, bei der die Konzeptmacher Romanshorn zum Standort gewählt hätten. In diesem Kontext sei der geplante Halbstundentakt der Fähre essenziell, der helfen könnte, die wachsende Mobilität aufzufangen. (red.)

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