ZIHLSCHLACHT: «Lukas» und «Hermine» wurden weit gestossen

Beim «Schnellsten Zihlschlachter» ging es um mehr als nur darum, schnell zu rennen.

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Organisieren die örtlichen Turnvereine den «Schnellsten Zihlschlachter», dann wird es ein richtiges Volksfest, bei dem die ganze Bevölkerung mitmacht – oder zumindest mitfiebert. Während Kinder und Jugendliche auf der 80-Meter-Bahn um die Wette laufen, beschränkt sich der sportliche Einsatz der anfeuernden Eltern vor allem auf das Stemmen von Gläsern in der gut besuchten Festwirtschaft.

Ein besonderer Event geht auf der Weitsprunganlage über die Bühne. Da stossen Männer und Frauen einen Stein möglichst weit oder punktgenau auf drei Meter. Männer haben es mit dem 33 Kilogramm schweren «Lukas» zu tun, während Frauen die 15 Kilogramm schwere «Hermine» stemmen und stossen. Martin Brühlmann stösst den «Lukas» mit 4,65 Meter am weitesten, während Belinda Diethelm ihre Konkurrenz mit einem Stoss von 4,21 Meter mit der «Hermine» dominiert. Exakt die gewünschte Weite von drei Metern erreicht Ramona Straub, womit sie den Sieg in dieser Disziplin für sich verbuchen kann.

Unterhaltsame Bilder gibt es auch auf der Laufstrecke zu sehen. Schon die Kleinsten streben dem so weit entfernten Ziel entgegen, auch wenn sie nicht ein- sehen, warum man so weit und erst noch schnell laufen sollte. Da sind Eltern gefragt, die den Nachwuchs anfeuern oder begleiten. Insgesamt beteiligen sich knapp 200 Läuferinnen und Läufer am Wettlauf über 80 Meter. Bei den Damen setzt sich Jasmin Kreis mit 10,89 Sekunden zum dritten Mal in Serie durch. Bei den Herren gewinnt Joel Sauder den Finallauf in 9,88 Sekunden. (sbe)