Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZIHLSCHLACHT: Die Vorfreude ist gross

Der Gemeindeverwaltung steht ein Umzug von der Haupt- an die Bernhauserstrasse bevor. Am neuen Standort wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das Gebäude innen und aussen zu sanieren.
Georg Stelzner
Besprechung im Erdgeschoss: Gemeindepräsidentin Heidi Grau und Projektleiter Hugo Brüschweiler. (Bilder: Thi My Lien Nguyen)

Besprechung im Erdgeschoss: Gemeindepräsidentin Heidi Grau und Projektleiter Hugo Brüschweiler. (Bilder: Thi My Lien Nguyen)

Georg Stelzner

georg.stelzner

@thurgauerzeitung.ch

Eine Lösung für eine zeitgemässe Unterbringung der Gemeindeverwaltung zu finden, war ein schwieriger, steiniger Weg. Doch dafür läuft jetzt alles wie am Schnürchen. Der Umbau der Liegenschaft Bernhauserstrasse 5 hat Mitte Mai begonnen und macht die erhofften Fortschritte. «Zeitlich und finanziell sind wir voll auf Kurs», sagt Heidi Grau, Gemeindepräsidentin von Zihlschlacht-Sitterdorf. Das Bauvorhaben sei ausgezeichnet vorbereitet worden, bis jetzt habe man lediglich marginale Änderungen vornehmen müssen.

Laut Projektleiter Hugo Brüschweiler ist es im Rahmen des Umbaus und der Sanierung ein vordringliches Ziel, von der vorhandenen Baubsubstanz so viel wie möglich zu erhalten und auch die Raumeinteilung weit- gehend zu übernehmen. Ganz ohne Eingriffe gehe es aber nicht, erklärt er unter Hinweis auf die Vergangenheit des Gebäudes. Dieses diente der Raiffeisenbank viele Jahre als Filiale, und im Obergeschoss waren Wohnungen untergebracht. Die Bedürfnisse einer Gemeindeverwaltung sehen naturgemäss anders aus.

Das neue Gemeindehaus bekommt einen Lift

Von negativen Überraschungen sei man bis anhin verschont geblieben, stellt der Projektleiter erfreut fest. Die relativ kostspielige Entsorgung von Schadstoffen könne nicht dazu gezählt werden. Sinnvollerweise habe man diese Arbeiten gleich zu Beginn aus- geführt. Die Verwendung von Asbest und Eternit sei in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts üblich gewesen. Damit habe man rechnen müssen.

Zu den wichtigsten baulichen Veränderungen zählt Brüschweiler den Einbau eines Lifts und die Realisierung eines hindernisfreien Zugangs. Beides seien Massnahmen, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Auf den neuesten Stand gebracht werden muss die technische Erschliessung des Gebäudes. «Das ist der Lebensnerv einer Gemeindeverwaltung und hat für uns elementare Bedeutung», sagt Heidi Grau. Die alte Ölheizung wird ersetzt, in Zukunft kommt eine Wärmepumpe mit Erdsonde zum Einsatz. Auf dem Dach wird eine Fotovoltaikanlage installiert. Bestandteil des Projekts ist auch eine Totalsanierung der Innenräume. Mehr oder weniger unverändert übernommen werden kann die Küche. Bei den Fenstern besteht ebenfalls kein Handlungsbedarf.

Im Jahr 2018 beginnt eine neue Ära

Auch wenn der Gemeinderat ursprünglich den Umbau und die Sanierung des Gemeindehauses an der Hauptstrasse 36 favorisiert hat, kann sich Heidi Grau inzwischen uneingeschränkt mit der heutigen Lösung identifizieren. «Es bedurfte bei mir eines Umdenkprozesses», räumt die Gemeindepräsidentin ein, «doch jetzt stimmt es für mich total.» Auch das Personal der Gemeindeverwaltung freue sich auf die Übersiedlung an die Bernhauserstrasse sowie die Möglichkeit, unter neuzeitlichen Bedingungen arbeiten zu können. Verläuft weiterhin alles planmässig, wird es im Frühjahr 2018 so weit sein.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.