Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZIHLSCHLACHT: Büro der Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf ist ein Vorzeigeobjekt

Seit Ende Februar arbeitet die Gemeindeverwaltung von Zihlschlacht- Sitterdorf an der Bernhauserstrasse 5. Ein erstes Resümee fällt positiv aus.
Georg Stelzner
Das Büro der Gemeindepräsidentin im Obergeschoss: Für Besprechungen stehen moderne, bequeme Stühle zur Verfügung. (Bilder: Andrea Stalder)

Das Büro der Gemeindepräsidentin im Obergeschoss: Für Besprechungen stehen moderne, bequeme Stühle zur Verfügung. (Bilder: Andrea Stalder)

Georg Stelzner

georg.stelzner@thurgauerzeitung.ch

War eine Geburt kompliziert, schliessen Eltern das Neugeborene ganz besonders in ihr Herz. Genauso verhält es sich auch beim neuen Domzil für die Gemeindeverwaltung von Zihlschlacht-Sitterdorf. Der Weg von der Hauptstrasse 36 an die Bernhauserstrasse 5 kostete Zeit, Nerven und Geld. Doch schon jetzt steht fest: Mühe und Geduld haben sich gelohnt.

«Ich bin am 26. Februar mit grosser Freude zur Arbeit gegangen», sagt Heidi Grau, wobei das «Gehen» wörtlich zu verstehen ist. Die Gemeindepräsidentin legt den kurzen Weg von ihrem Zuhause zum Arbeitsplatz jetzt meist zu Fuss zurück. «In drei Minuten bin ich in der Gemeindeverwaltung», sagt sie. Obschon Heidi Grau am alten Standort viele Jahre gearbeitet und zeitweise auch gewohnt hat, hält sich ihr Trennungsschmerz in engen Grenzen. «Die Liegenschaft ist inzwischen verkauft, womit dieses Kapitel definitiv zu Ende ist.» Die Freude der Gemeindeprä- sidentin ist verständlich. Das sanierte und umgebaute ehemalige Gebäude der Raiffeisenbank präsentiert sich heute als modernes Gemeindehaus, das bei Kunden und Angestellten keine Wünsche offen lässt: Die Büros sind gross und hell, der Zugang zur Gemeindeverwaltung ist hindernisfrei und somit gesetzeskonform, es stehen ein Lift und ein Diskretionsschalter zur Verfügung, und auch energetisch ist man absolut auf der Höhe der Zeit.

Zukunftsweisendes Energiekonzept

«Mit der Fotovoltaikanlage auf dem Hausdach kann ein Grossteil des Energiebedarfs abgedeckt werden, und für die Heizung und das Warmwasser nutzen wir eine Erdwärmesonde», erklärt Heidi Grau, die sich am neuen Ort rasch zurechtgefunden hat. Diese Erfahrung hätten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemacht. Als gewöhnungsbedürftig bezeichnet die Gemeindepräsidentin einzig noch den häufigen Gebrauch des Schlüssels. Dieser Umstand sei dem neuen Sicherheitskonzept geschuldet. Eine Änderung stellten auch die längeren Wege dar.

Heidi Grau ist überzeugt, dass die zeitgemässen Arbeits- bedingungen einen zusätzlichen Motivationsschub auslösen. Alle seien glücklich, hier arbeiten zu können. Andrea Rickenmann, Leiterin Einwohnerdienste, pflichtet der Gemeindepräsidentin bei: «Man hat hier mehr Platz. Ich habe mich schnell eingelebt.» Auch Nina Kyburz, Leiterin AHV/IV-Zweigstelle, weiss die Vor- teile zu schätzen: «Ich arbeite im Sozial- und Steueramt mit und da ist der Diskretionsschalter von grossem Nutzen.» Nik Studach, Gemeindeschreiber und Leiter Bauverwaltung, ist ebenfalls voll des Lobes über die Verhältnisse am neuen Standort. Die Umstellung sei kein Problem gewesen, betont er. «Möbel und Schränke sind ja die gleichen, und da ich mich recht oft auf der Baustelle aufhielt, konnte ich die Abläufe im Geiste schon durchspielen.»

Heidi Grau dankt der Bevölkerung von Zihlschlacht-Sitterdorf nochmals für das erwiesene Wohlwollen, seien von der Gemeindeversammlung doch 1,95 Millionen Franken gesprochen worden, um das Projekt realisieren zu können. Die Bauabrechnung liege noch nicht vor, doch könne davon ausgegangen werden, dass der Kreditrahmen nicht gesprengt wird. «Wir haben die Kosten im Griff», versichert die Gemeindepräsidentin.

Tag der offenen Tür

Am Samstag, 10. März, hat die Bevölkerung von 11 bis 15 Uhr Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten anlässlich eines Tages der offenen Tür zu besichtigen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung werden anwesend sein. Ein kleiner Festakt mit Ansprachen von Gemeindepräsidentin Heidi Grau und Architekt Hugo Brüschweiler macht den Anfang. Im benachbarten Feuerwehrdepot ist eine Festwirtschaft eingerichtet. (st)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.