Zersiedlung stoppen

Sulgens Gemeindepräsident Andreas Opprecht nimmt zu drei Fragen Stellung, die sich im Zusammenhang mit der Ortsplanungsrevision stellen. Weshalb gibt es keine Umgebungsschutzzonen mehr?

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Sulgens Gemeindepräsident Andreas Opprecht nimmt zu drei Fragen Stellung, die sich im Zusammenhang mit der Ortsplanungsrevision stellen.

Weshalb gibt es keine Umgebungsschutzzonen mehr?

Die Ortsplanungskommission hat versucht, im Entwurf zur Ortsplanungsrevision die Vorgaben des kantonalen Richtplans umzusetzen. Sämtliche Ortsbildschutzgebiete sind neu einer Dorf- oder Weilerzone zugeordnet, mit entsprechend griffigen Vorschriften im Baureglement.

Wäre auch eine Einzonung in Donzhausen möglich?

Donzhausen liegt in der Kulturlandschaft. Gemäss dem jetzigen Entwurf des kantonalen Richtplans und dem generellen Gebot, der Zersiedelung Einhalt zu gebieten, sollten sich Einzonungen auf den kompakten Siedlungsraum bzw. den urbanen Raum konzentrieren; das heisst in unserem Fall auf Sulgen und nicht auf Donzhausen, Götighofen, Hessenreuti oder Uerenbohl.

War ein Landabtausch Pfattagger/Reservezone entlang der Grabenhaldenstrasse ebenfalls eine Option?

Ja, ein möglicher Landabtausch war eine Abklärung, welche die Ortsplanungskommission getätigt hat. Ein solcher Abtausch ist aus rechtlichen Gründen aber nur dann möglich, wenn die betroffenen Grundeigentümer einverstanden sind. (st)