Zauberwort heisst Kontinuität

MÄRSTETTEN. Fünf Märstetter Gemeinderäte und Gemeindeammann Jürg Schumacher stellen sich am 13. Februar der Wiederwahl. Nur für die Ersatzwahl vom 28. November ist bislang noch kein Bewerber in Sicht.

Esther Simon
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Bereit zur Wiederwahl: (v. l.): Reto Schubnell, Werner Lenzin, Franz Meier, Elisabeth Breitenmoser, Jürg Schumacher und Ivo Zosso. (Bild: zVg)

Bereit zur Wiederwahl: (v. l.): Reto Schubnell, Werner Lenzin, Franz Meier, Elisabeth Breitenmoser, Jürg Schumacher und Ivo Zosso. (Bild: zVg)

Der Märstetter Gemeindeammann Jürg Schumacher, Gemeinderätin Elisabeth Breitenmoser sowie die Gemeinderäte Reto Schubnell, Werner Lenzin, Franz Meier und Ivo Zosso kandidieren am 13. Februar, dem Tag der Gesamterneuerungswahlen der Thurgauer Exekutiven, für eine weitere Amtszeit im Märstetter Gemeinderat. Das gab Schumacher gestern bekannt. Die Mitteilung stellte der Gemeindeammann unter den Titel «Wechsle nie ein Gewinnerteam aus».

Er freue sich tatsächlich sehr über den Entscheid seiner Kollegin und der Kollegen, sich für eine erneute Amtsdauer zur Verfügung zu stellen, sagt Schumacher. Kontinuität und damit verbunden ein grosses Know-how seien für die Behörde und für die weitere Entwicklung der Gemeinde sehr wichtig.

Verteilzentrum wird realisiert

Die Gemeinde habe auch in nächster Zeit anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, erklärt der Gemeindeammann.

Derzeit befasse sich die Behörde denn auch mehrheitlich mit der Beurteilung von grösseren Baugesuchen und Infrastrukturprojekten. So soll im Bahnhofsgebiet das Projekt eines neuen Verteilzentrums für den umweltfreundlichen Kombiverkehr Schiene-Strasse nun definitiv realisiert werden. Ein für Märstetten sehr wichtiges Thema sei auch die vorgesehene Linienführung der Bodensee-Thurtal-Strasse BTS, «die Märstetten aber ausschliesslich Nachteile bringen würde», ist Schumacher überzeugt.

Der Gemeinderat habe sich deshalb für einen geänderten Tunnel durch den Ottenberg zur Autobahn N7 bei Engwilen ausgesprochen. Schumacher: «Nach Ansicht des Märstetter Gemeinderates würde diese Variante allen Beteiligten Vorteile bringen, indem neben der Entlastung der Ortsdurchfahrten Berg und Siegershausen auch eine bessere Anbindung des Ober- und Mittelthurgaus an den Wirtschaftsraum Konstanz und die Region Stuttgart erreicht werden könnte.»

Ruedi Tschirren ersetzen

Anlass zur Sorge bereite zurzeit lediglich die Tatsache, dass sich für die Ersatzwahl vom 28. November noch niemand beworben habe. Die Wahl wird notwendig, weil Gemeinderat Ruedi Tschirren im Juli vorzeitig zurückgetreten war.