WUPPENAU: Ehren-Oskar für den Macher

Jedes Jahr verleiht der Waldverein den Wald-Oskar. Noch grössere Ehre gab es für Walter Schnetzler. Von der Arbeit des über 80-Jährigen profitieren auch Nichtmitglieder

Merken
Drucken
Teilen
Walter Schnetzler und sein Ehren-Oskar in Form einer Tanne. (Bild: PD)

Walter Schnetzler und sein Ehren-Oskar in Form einer Tanne. (Bild: PD)

«Dieses Jahr wurde ein ganz spezielles Mitglied mit einem Ehren-Oskar ausgezeichnet», sagt Hanspeter Gantenbein, Präsident des Waldvereins Wuppenau. Der Empfänger der Auszeichnung ist Walter Schnetzler. Der über 80-Jährige ist schon seit 20 Jahren engagiert im Verein dabei. «Der Vorstand war sich einig, dass man ihm für seine bisherigen Leistungen nochmals besonders danken sollte», erklärte Gantenbein die Ernennung am vergangenen Freitagabend.

Schnetzler habe stets Ideen gehabt und diese auch gleich umgesetzt. «Er ist einfach ein Macher. Seine Ideen sind immer so gut, dass man nicht Nein sagen kann», sagt Gantenbein. Zum Beispiel baute Schnetzler einen Pavillon bei der Grillstelle Molli am Barfussweg. Seine Konstruktion wertete diesen Ort auf. Heute wird er auch von Nicht-Barfussweg-Gängern genutzt, und Vereine veranstalten dort kleine Feste. «Besonders an Walter ist, dass er sich in beinahe allen Bereichen des Vereins eingebracht hat. Er hat den Verein, wie er heute ist, stark geprägt», sagt Gantenbein. Der Wald-Oskar wurde von Monica Dotzauer hergestellt und übergeben.

Auf die Mitarbeit seiner Mitglieder angewiesen

Jedes Jahr wird vom Waldverein Wuppenau an der Hauptversammlung ein Mitglied für sein besonderes Engagement mit einer Auszeichnung geehrt. Ohne die Arbeit der Mitglieder könnte der Verein die Projekte gar nicht durchführen. Mitglieder und Gönner des Waldvereins hatten sich am Freitagabend zur Hauptversammlung im Oldie-Gaden Welfensberg getroffen. Die Aktivitäten des Vereins sind breit gefächert: Nebst diversen Projekten kümmern sich die Mitglieder vor allem um den Wald, das Weiherbiotop, den Rebberg sowie den Barfussweg am Nollen.

Josephine Opprecht

weinfelden@thurgauerzeitung.ch