Workshops für eine kinderfreundliche Stadt

ARBON. Für den Erwerb des Unicef-Labels «Kinderfreundliche Stadt» werden in Arbon zwischen Februar und April über 400 Kinder und Jugendliche befragt. Im Rahmen von Workshops in den Schulen und mit weiteren Organisationen kann die junge Bevölkerung entsprechende Anliegen einbringen.

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Ein Schüler übt sich im Pavillonpark legal in Graffitikunst. (Bild: Max Eichenberger)

Ein Schüler übt sich im Pavillonpark legal in Graffitikunst. (Bild: Max Eichenberger)

ARBON. Für den Erwerb des Unicef-Labels «Kinderfreundliche Stadt» werden in Arbon zwischen Februar und April über 400 Kinder und Jugendliche befragt. Im Rahmen von Workshops in den Schulen und mit weiteren Organisationen kann die junge Bevölkerung entsprechende Anliegen einbringen.

Ein Standortfaktor

Für die zukünftige Entwicklung der Stadt Arbon sei das angestrebte Unicef-Label «ein wichtiges Qualitätsmerkmal», nicht zuletzt in Bezug auf potenzielle neue Einwohner, heisst es in einer Mitteilung der Stadt.

So haben die Primarschulbehörden Arbon, Frasnacht, Stachen und die Sekundarschulgemeinde gemeinsam mit der Stadt Arbon und weiteren Partnerorganisationen eine umfassende Analyse zur Kinder- und Familienfreundlichkeit der Stadt Arbon erstellt. In einem nächsten Schritt können sich Kinder und Jugendliche im Rahmen von Befragungen einbringen.

Umwelt aktiv mitgestalten

Klassenweise werden die Kinder und Jugendlichen mit altersgerechten Fragebogen sowie interaktiven Methoden zu ihrem Wohlbefinden in der Stadt Arbon befragt. Ihre Beurteilungen des öffentlichen Raumes, des Freizeitangebotes, der Schule und der Mitwirkungsmöglichkeiten betreffend eine kinderfreundliche Lebenswelt werden aktiv eingeholt. Die Workshops werden auf allen Altersstufen bis 18 Jahre in verschiedenen Stadtgebieten durchgeführt. So können die Kinder und Jugendlichen den Verantwortlichen seitens der Stadt ihre Sichtweisen und Bedürfnisse übermitteln und so ihre Umwelt aktiv mitgestalten.

Aufgrund der Ergebnissen der Workshops wird ein Aktionsplan erarbeitet. Die Resultate und der Aktionsplan werden der Unicef vorgelegt, die danach definitiv über die Erteilung des Labels entscheidet. (red.)

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