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Woodstock-Legende rockt am See

ROMANSHORN. Vom 31. Juli bis 2. August bietet das Sommernachtsfest Romanshorn nebst Feuerwerk beste musikalische Unterhaltung: Ten Years After spielen am Donnerstag auf der Bühne.
Barbara Hettich
Marcel Fisch, Präsident des Vereins Sommernachtsfest Romanshorn, stellt das Programm von diesem Jahr vor. (Bild: Barbara Hettich)

Marcel Fisch, Präsident des Vereins Sommernachtsfest Romanshorn, stellt das Programm von diesem Jahr vor. (Bild: Barbara Hettich)

Unvergessen bleibt der Auftritt der englischen Rock-Blues-Band Ten Years After 1969 am Woodstock-Festival – bei der Zugabe hatte Alvin Lee rund zehn Minuten seine Gitarre «bearbeitet». 45 Jahre später sind von den ursprünglichen Bandmitgliedern Drummer Ric Lee und Keyboarder Chick Churchill übriggeblieben. Dieses Jahr touren sie in neuer Besetzung mit Sänger und Gitarrist Marcus Bonfanti und Bassist Colin Hodgkinson durch Europa.

Am Donnerstag, 31. Juli, macht Ten Years After halt in Romanshorn und wird auf der Bühne des Sommernachtsfestes rocken – und dies bei freiem Eintritt. «Wir setzen wieder auf den Gönner-Button, der für fünf Franken verkauft wird», sagte Marcel Fisch, Präsident des Vereins Sommernachtsfest Romanshorn, an der Generalversammlung am Mittwoch. Auch das weitere Programm kann sich sehen lassen: Nebst Ten Years After konnte für den Donnerstag Aynsley Lister und Band verpflichtet werden. Am Freitag, 1. August werden Plüsch-Sänger Ritschi, Private Blend X und die Nachwuchsband Hecht auf der Bühne stehen. Am Samstag sollen die Noise Brothers für beste Stimmung sorgen.

Ein Mazda-Feuerwerk

Höhepunkt des Sommernachtsfestes bleibt das grosse Feuerwerk am Samstagabend, dazu wird wie in den vergangenen Jahren 15 Franken Eintritt erhoben. Neue Hauptsponsoren konnten gewonnen werden, weil sich das Sommernachtsfest zu einem regionalen Anlass entwickelt habe, teilte Marcel Fisch mit. Neu heisst das Feuerwerk deshalb nun Mazda-Feuerwerk und die Bühne am See Raiffeisen-Bühne. Ein Lunapark und Marktfahrer werden auch dieses Jahr das Fest bereichern.

Defizit 2013 verbucht

Ohne Sponsoren kann das Sommernachtsfest in dieser Grösse nicht bestehen bleiben. Dies zeigte auch die Vereinsrechnung 2013 auf. Sie schliesst mit einem Minus von rund 20 000 Franken. Der Vorstand hatte deshalb den Vereinsmitgliedern vorgeschlagen, ein Zentralgetränkelager einzurichten, damit hätte man weitere 10 000 Franken Sponsorengelder von den Getränkeherstellern erwirtschaften können. Dies wurde nach langer Diskussion von der Versammlung zumindest für dieses Jahr abgelehnt. Es sei zu umständlich, die Getränke durch die Festbesucher zu karren und die Getränke-Einkaufspreise seien zu hoch, waren die zentralen Kritikpunkte der Festwirte. Sie befürchteten einen massiven Gewinneinbruch. Die Vereinsmitglieder beschlossen, an einer ausserordentlichen Versammlung im Herbst die künftige Ausrichtung des Sommernachtsfestes erneut zu diskutieren. Bei einem Vereinsvermögen von rund 116 000 Franken könne ein erneutes Minus noch verkraftet werden.

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