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Wohnen im Direktionsbüro

Einen ersten Markstein im neuen Stadtzentrum von Arbon wird der ehemalige Fabrikbau Hamel setzen. Für 35 Millionen Franken wird er bis Herbst restauriert. Im markanten Kopfbau entstehen Loftwohnungen. Im Rohzustand konnte diese die Bevölkerung am Samstag besichtigen.
Max Eichenberger
Neben Verkaufs- und Dienstleistungsflächen entstehen im Hamel Loftwohnungen. Viele Besucher nahmen einen Augenschein und studierten die Grundrisse. Einen Weitblick bietet die Dachterrasse. Im Bau ist der Bushof. (Bilder: Max Eichenberger)

Neben Verkaufs- und Dienstleistungsflächen entstehen im Hamel Loftwohnungen. Viele Besucher nahmen einen Augenschein und studierten die Grundrisse. Einen Weitblick bietet die Dachterrasse. Im Bau ist der Bushof. (Bilder: Max Eichenberger)

ARBON. Vor 22 Jahren war die Hamel-Fabrik stillgelegt worden. Als die Stadt das markante Gebäude günstig von OC Oerlikon Saurer hatte erwerben können und der damalige Stadtpräsident Martin Klöti sich bei einer Begehung schwärmerische Gedanken über eine künftige Nutzung machte, dokumentierte dies ein verstaubtes Telefonregister in einem ehemaligen Sekretariatsbüro. Der letzte Eintrag datiert vom 17. Januar 1994.

Mit Sicht auf den See

Inzwischen hat die Stadt den Hamel längst an HRS weiterverkauft – und dabei einen Schnitt gemacht. Die Thurgauer Generalunternehmerin, die etappenweise das ganze Saurer-WerkZwei Areal entwickelt und über 400 Millionen Franken investiert, baut das 109 Jahre alte Hamel-Gebäude mit Kosten von 35 Millionen Franken um. Und wird ihrerseits nach Abschluss der Renovations- und Umbauarbeiten den Komplex im Herzen der künftigen neuen Stadtmitte der St. Galler Pensionskasse als Investorin und Eigentümerin überschreiben. Es entstehen Verkaufs- und Dienstleistungsflächen, die in diesem Herbst bezogen werden. Und im Kopfbau fünfzehn Loftwohnungen. Gewohnt wird ab Herbst auch im einstigen Direktionsbüro mit Sicht auf die Arboner Bucht.

Nach alten Plänen und Fotos

HRS und die St. Galler Pensionskasse boten am Samstag der Bevölkerung Gelegenheit, die zur Vermietung stehenden Loftwohnungen im Rohbau zu besichtigen – und auch einen Blick in die künftige Mall zu werfen. Das Interesse an urbanem Wohnraum in Arbon ist gross. Die Lofts im markanten Backsteinbau bieten ein besonderes Ambiente. «Wir haben mit einer öffentlichen Besichtigung bewusst zugewartet, bis man sich auch gut vorstellen kann, wie die Räume aussehen werden», sagt Philipp Zünd, Leiter Immobilienanlagen der St. Galler Pensionskasse. Sie sind hoch und haben grosse Fenster in den originalen Dimensionen. Einladend ist die grosse Dachterrasse, die von den Mietern genutzt werden kann. Die Dachkrone mit der Balustrade ist originalgetreu nachgebaut werden. Architektin Rita Schiess hat sich bei der gesamten Rekonstruktion des Fabrikgebäudes an alten Plänen und Fotografien orientiert. Auf der Tiefgarage befindet sich derzeit auch der neue Busterminal im Bau.

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