Wohlbefinden der Bewohner an erster Stelle

Nach acht Jahren als Verwaltungsratspräsident der Genossenschaft Seniorenzentrum Region Sulgen legt Edy Greuter sein Amt in jüngere Hände.

Arne Goebel
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Edy Greuter tritt zurück. (Bild: goe)

Edy Greuter tritt zurück. (Bild: goe)

SULGEN. In Greuters Amtszeit wurden zahlreiche Sanierungen und bauliche Veränderungen am Seniorenzentrum vorgenommen. Der Bau der Alterswohnungen und der Demenzabteilung «Pflege plus» sind nur zwei Beispiele.

Bilanz fällt positiv aus

Auch organisatorisch gab es einige Neuerungen wie die Änderung des Namens von Altersheim zu Alters- und Pflegeheim hin zum heute gültigen Begriff Seniorenzentrum.

Vor zwölf Jahren wurde Greuter von Heinrich Haffner angefragt, ob er Einsitz in die Betriebskommission nehmen wolle. «Für mich war das Neuland, aber eine interessante Erfahrung, der ich mich gerne gestellt habe», sagt Greuter rückblickend. Am 13. Mai 2002 wurde er Verwaltungsratspräsident der Genossenschaft. «Das Wohlbefinden der Bewohner stand bei mir immer im Mittelpunkt, auch wenn man die wirtschaftlichen Aspekte dabei nicht ausser acht lassen durfte», sagt Greuter. Seine Amtszeit beurteilt er als durchwegs positiv.

Er bedauert einzig, dass für grössere Zukunftsaufgaben keine Platzreserven mehr vorhanden sind.

Michael Arndt kandidiert

Die 26. Genossenschaftsversammlung des Seniorenzentrums Region Sulgen findet am kommenden Montag, 7. Juni, 19 Uhr, im Seniorenzentrum statt. Neben Statutenänderungen und dem Jahresbericht stehen – bedingt durch den Rücktritt des Verwaltungsratspräsidenten – Wahlen an. Als Greuters Nachfolger kandidiert das Verwaltungsratsmitglied Michael Arndt.

Die Sulger Gemeinderätin Katrin Grossenbacher stellt sich für dessen Amt als Verwaltungsmitglied zur Wahl.