«Wir sprechen uns mit anderen Feuerwehren ab»

Wie sind Sie auf diese Wassersperre gestossen? Zum einen haben wir das im Internet gesehen, aber auch an der Suisse Public, einer Messe für öffentliche Betriebe und Verwaltungen.

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Roger Näf Kommandant der Feuerwehr Erlen (Bild: Manuel Nagel)

Roger Näf Kommandant der Feuerwehr Erlen (Bild: Manuel Nagel)

Wie sind Sie auf diese Wassersperre gestossen?

Zum einen haben wir das im Internet gesehen, aber auch an der Suisse Public, einer Messe für öffentliche Betriebe und Verwaltungen.

Welche der vorgestellten drei Einsatzmöglichkeiten sind für die Feuerwehr Erlen interessant?

Hauptsächlich die Bachsperre für den Wasserbezug. Aber auch als Ölsperre und Schutz von Tiefgaragen würden wir diese Wassersperre einsetzen.

Heute waren auch Kommandanten anderer Feuerwehren da. Gibt es Absprachen beim Beschaffen?

Wir tauschen uns bei den Kommandantenkursen untereinander aus. Wir wissen, wer eine solche Sperre im Einsatz hat. Beim letzten Kurs kam der Kommandant der Feuerwehr Nollen auf mich zu. Er hatte erfahren, dass wir eine Anschaffung planen. Feuerwehrinspektor Christian Stähli schrieb dann sämtlichen Kommandanten eine E-Mail, dass heute bei uns eine Demonstration stattfindet.

Was spricht für eine Absprache untereinander?

Wir arbeiten mit Hefenhofen-Sommeri, Langrickenbach und Birwinken zusammen, halten auch gemeinsame Übungen ab. Hefenhofen-Sommeri hat dieses Jahr ebenfalls eine solche Sperre in ihrem Budget. So haben wir beschlossen, denselben Hersteller zu nehmen, damit die Sperren untereinander kompatibel sind, wenn man sie mal verlängern möchte.

Gibt es Alternativen?

Man baut eine Ölsperre aus Holz. Das ist aber sehr zeitaufwendig und kostet schnell mal eine halbe Stunde. Die mobile Sperre hier ist in fünf Minuten aufgestellt. (man)