Wir kennen erst jetzt die hohen Kosten

Die zwei rechts-bürgerlichen Ortsparteien empfehlen den Kredit zur Sanierung des Werkhofs in Bürglen zur Ablehnung. FDP-Ortsparteipräsident Sacha Thür verteidigt die späte Kritik am hohen Betrag.

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Sacha Thür Präsident FDP Ortspartei Berg-Bürglen und Umgebung (Bild: Mario Testa)

Sacha Thür Präsident FDP Ortspartei Berg-Bürglen und Umgebung (Bild: Mario Testa)

Die zwei rechts-bürgerlichen Ortsparteien empfehlen den Kredit zur Sanierung des Werkhofs in Bürglen zur Ablehnung. FDP-Ortsparteipräsident Sacha Thür verteidigt die späte Kritik am hohen Betrag.

Weshalb haben Sie sich nicht schon beim Projektierungskredit vor einem Jahr gegen die Sanierung des Werkhofs gewehrt?

Weil wir erst jetzt wissen, wie teuer die Sanierung kommt. Wir sind nicht grundsätzlich gegen eine Sanierung, haben den Projektierungskredit deshalb auch unterstützt. Aber nun wissen wir, dass die Sanierung 2,7 Millionen Franken kosten soll, dafür kann man auch neu bauen.

Worauf stützen Sie diese Behauptung?

Es gibt genug Beispiele von Werkhöfen im Thurgau, die in den vergangenen Jahren für ähnliche Summen gebaut worden sind. Ich bin erstaunt, dass der Gemeinderat nicht selber drauf kommt, bei so hohen Sanierungskosten einen Neubau ins Aug zu fassen.

Wie fielen die Reaktionen in der Bevölkerung aus, als Sie mit Urs Tuchschmid vor einer Woche ihre Empfehlung publik machten?

Wir hatten viele positive Reaktionen. Es kamen auch viele Bürglerinnen und Bürgler, die sagten, endlich machen die Parteien mal etwas. (mte)