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«Wir haben unser Ziel erreicht»

Das fünfköpfige Organisationskomitee des Sommernachtsfestes hat mit der diesjährigen Austragung einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Präsident Marcel Fisch will auf diesem Weg weitergehen. Die Musik sorgte auch für Ärger.
Marcel Fisch Präsident Organisationskomitee Sommernachtsfest (Bild: Quelle)

Marcel Fisch Präsident Organisationskomitee Sommernachtsfest (Bild: Quelle)

Herr Fisch, das Romanshorner Sommernachtsfest dauerte erstmals drei Tage. Wird das auch künftig so sein?

Marcel Fisch: Wir haben es so vorgesehen, müssen die Frage aber nochmals diskutieren. Im Moment spricht nichts dagegen.

Wie haben die Anwohner auf das neue Konzept reagiert, das sie länger Lärm aussetzt?

Fisch: Im Vorfeld hatten wir ein paar Reaktionen. Danach haben wir aber nichts mehr gehört, was ich als sehr gutes Zeichen werte.

Für Camper waren die Konzerte teilweise über der Schmerzgrenze, weil die Musik einzelner Bands offenbar Frequenzen im tiefen Bereich enthielt, die von Wohnwagen als Resonanzkörper verstärkt wurden, so dass man sich dort nicht mehr aufhalten konnte. Das Herz sei ihm eng geworden, schreibt ein Leser, der von «unerträglichen Schallattacken» spricht. Ist Ihnen das Problem bekannt?

Fisch: Wir stehen im engen Kontakt zur Gemeinde und Polizei, haben aber nichts gehört. Die Grenzwerte haben wir eingehalten. Wir gehen dem Problem aber sicher nach.

Die Konzerte am Donnerstag und Freitag waren gratis. Ist die Rechnung finanziell trotzdem aufgegangen?

Fisch: Bis jetzt nicht. Doch damit haben wir gerechnet. Die Gratiskonzerte sind etwas Neues, mit dem wir uns abheben wollen vom normalen Festbetrieb. Die Idee ist, dass wir so mehr Sponsoren für das Sommernachtsfest finden. Am Freitag haben wir deshalb mögliche Geldgeber gezielt eingeladen und für sie extra eine zusätzliche Tribüne aufgebaut. Alle gingen hell begeistert nach Hause. Insofern haben wir unser Ziel erreicht.

Schreiben Sie mit dem Sommernachtsfest 2013 schwarze Zahlen?

Fisch: Ich kann es noch nicht sagen.

Die Besucher konnten einen Button für 5 Franken kaufen zur Unterstützung des Sommernachtsfestes. Haben das viele gemacht?

Fisch: Es sind Buttons verkauft worden. Ein Anfang ist gemacht. Wir sind soweit zufrieden.

Der Versuch wird weitergeführt?

Fisch: Ich denke es.

Die Konzerte sollen also grundsätzlich gratis bleiben?

Fisch: Es ist vieles möglich. Ich möchte mich im Moment nicht festlegen. Das Grundkonzept ist aber tragfähig. Anfangs war ich skeptisch, ob es uns gelingen wird, die Romanshorner dreimal an den Hafen zu locken. Aber es hat funktioniert. Der Anlass hat über die Region ausgestrahlt.

Interview: Markus Schoch

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