«Wir haben in der Region viel Zuspruch erhalten»

Die Männerriege Kreuzlingen ist aus dem Eurovision-Rennen. Manfred Fries nimmt's gelassen.

Nicole D'orazio
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Herr Fries, für Sie und die Männerriege Kreuzlingen ist das Vorhaben Eurovision-Ausscheidungsshow in der Bodensee-Arena vorbei. Der Song «Fitti Manne» gehört nicht zu den 19, die in den Expertencheck dürfen. Sind Sie sehr enttäuscht?

Manfred Fries: Enttäuscht nicht unbedingt. Es wäre zwar ein riesiger Plausch gewesen, wenn wir eine Runde weiter gekommen wären. Aber wir haben nicht wirklich damit gerechnet. Wir haben uns jedoch sehr darüber gefreut, dass in unserer Region der Song so positiv aufgenommen wurde.

Wissen Sie, wie viele Leute für die Männerriege gestimmt haben?

Fries: Nein, leider nicht. Das wäre sehr spannend zu erfahren. Auch wie die Jury unser Lied bewertet hat. Ich erwarte vom Schweizer Radio und Fernsehen aber keine Korrespondenz. Ich weiss aber von vielen Leuten, die uns ihre Stimme gegeben haben.

Wie ist allgemein das Echo auf die ESC-Bewerbung der Männerriege ausgefallen?

Fries: Sehr gut. Wir haben in der Region Kreuzlingen viel Zuspruch erhalten. Die Männerriege konnte auf sich aufmerksam machen, was ja die Idee des Songs und Videos war. Mal schauen, ob wir ein paar neue Mitglieder finden. Das wäre sehr schön.

Was hat Ihnen als Sänger «Dä Brüeder vom Heinz» die ESC-Bewerbung genutzt? Sie haben ja das Lied geschrieben.

Fries: Man hat mich in der Region als Künstler wahrgenommen. Es wäre natürlich schön, wenn sich die Leute auch andere Songs von mir anhören würden.