Willi Oertig malt das Gefühl der Melancholie und Verlorenheit

ARBON. «Wenn ich etwas bin, dann bin ich ein Indianer», sagt der Künstler Willi Oertig, der bei Jürg Niggli am kommenden Freitag, 11. März, 20.30 Uhr, im Kulturcinema Arbon zu Besuch ist, selbst über sich. Willi Oertig ist kein brotloser Künstler. Stolz sagt er: «Ich lebe gut von meinen Bildern.

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«Ein Verkaufsgenie» sei er, sagt Kunstmaler Willi Oertig unbescheiden. Am Freitag ist er Gast bei Jürg Niggli. (Bild: pd)

«Ein Verkaufsgenie» sei er, sagt Kunstmaler Willi Oertig unbescheiden. Am Freitag ist er Gast bei Jürg Niggli. (Bild: pd)

ARBON. «Wenn ich etwas bin, dann bin ich ein Indianer», sagt der Künstler Willi Oertig, der bei Jürg Niggli am kommenden Freitag, 11. März, 20.30 Uhr, im Kulturcinema Arbon zu Besuch ist, selbst über sich. Willi Oertig ist kein brotloser Künstler. Stolz sagt er: «Ich lebe gut von meinen Bildern.» Seit er Anfang der Siebzigerjahre zu malen begonnen hat, verkaufte er um die tausend Werke. Doch woher kommt dieser Erfolg? «Ich bin ein Verkaufsgenie», lautet Willi Oertigs ganz und gar unbescheidene Antwort.

Sind es vielleicht die Motive, die er für seine Bilder wählt? Willi Oertigs Bilder zeigen meist ganz banale Motive. Zu sehen sind alltägliche Gegenstände oder wohlvertraute Landschaften, die sich mal eher sanft mal eher unheimlich vor unseren Augen ausbreiten. Es ist nicht leicht, den Zauber zu fassen, der von den Bildern Oertigs ausgeht.

2013 hatte der Künstler eine grosse Retrospektive in der Kartause Ittingen. Mitbringen an diesem spannenden Abend wird er Bilder seiner Arbeiten, einen Kurzfilm und Bücher. (red.)