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WIGOLTINGEN: Winter-Böögg im Feuerkleid

Der Bär war los am Wochenende oder, besser gesagt, die Buurefasnacht. Einige hundert Besucher haben sich während dreier Tage aufs närrische Treiben eingelassen.
Manuela Olgiati
Der Wigoltinger Böögg – eine Bärenfigur – brennt lichterloh auf dem Schulhausplatz. (Bild: Reto Martin)

Der Wigoltinger Böögg – eine Bärenfigur – brennt lichterloh auf dem Schulhausplatz. (Bild: Reto Martin)

Manuela Olgiati

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

Für den Wigoltinger Braunbären gab es am Wochenende nichts zu feiern. Zum Auftakt der Wigoltinger Buurefasnacht wurde er am Freitag vom Narrengericht verurteilt und dann im Gefängniswagen quer durchs Dorf geführt. Im Fackelzug führten ihn die Guggenmusik Schalmaien der Konstanzer Seegeister, der Verein Elterndingsda, der Freistaat Unterdorf und der Tambouren Kreuzlingen auf den Schulhausplatz. Dort wurde der Winter-Böögg anschliessend verurteilt. Nach dem Umzug am Sonntag hatte dann die letzte Stunde für den braunen Bären geschlagen. Zum Monsterkonzert der Chaosknaller brannte der Böögg lichterloh und rasch ab.

Trockene Temperaturen mit Konfettiregen

Petrus, so hatte man den Eindruck, ist definitiv ein Wigoltinger Fasnächtler. Die vielen Schaulustigen, die am Sonntag die Strassen von Wigoltingen säumten, auch. Sie witzelten und tänzelten bei kühlen aber trockenen Temperaturen im Rhythmus der Guggenmusik. Mit bunten Konfettis überhäuft genossen sie ausgelassen die närrischen Tage. Der Fasnachtsumzug hat so einiges geboten. Die Jäger trieben auf den Strassen von Wigoltingen mit den bunten Papierfetzelchen ihr Unwesen, gegen die Kälte schenkte der Löschzug Punsch aus. Prinzessinnen verteilten in bunten und schillernden Kostümen Bonbons. Zu bewundern waren die Jungschützen als Römer und die Pfadis im Wunderland. Dazwischen funkten die Wigi Häxä mit ihren Besen.

Lokale Sujets gab es viele. Auch Zucker aus der Fabrik schwang mit. Aus Frauenfeld kamen die Murgratzen und Musketiere. Drei Guggen und die Fasnachtsgruppen in ihren bunten Kostümen beteiligten sich am Umzug, mit dabei die Rüsselgugge Müllheim, die Los Krachos und die Spycher Chaosknaller.

Ein buntes Miteinander

Das Narrengericht am Freitag ging bereits zum dritten Mal über die Bühne und natürlich gehörten auch die Schnitzelbänke, die das aktuelle Geschehen scharfzüngig kommentierten, dazu. In der Mehrzweckhalle unterhielten die Big Band «Green Apple» und «Vieilles Prunes», das freche Frauenquintett. Am Samstagnachmittag fanden unter dem Motto «Dä Bär isch los» der Kindermaskenball und am Abend der Maskenball statt, beides mit Maskenprämierung. Am Sonntag trafen sich die Fasnächtler zum Ausklang in der Häxä-Beiz. Die Wigoltinger Fasnacht ist bereits seit 35 Jahren ein fester Bestandteil im Kalender der Dorfvereine.

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