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WIGOLTINGEN: Sie sagen nichts

Der Grund für den plötzlichen Rücktritt des Schulpräsidenten Silvio Marghitola ist nach wie vor nicht bekannt. Die Behörde hat Stillschweigen vereinbart.
Esther Simon

Esther Simon

esther.simon@thurgauerzeitung.ch

Die nächste Behördensitzung der Volksschulgemeinde Wigoltingen findet Anfang September statt. Dann wollen die noch verbliebenen vier Mitglieder das weitere Vorgehen besprechen. Das sagte Nathalie Wasserfallen gestern auf Anfrage der «Thurgauer Zeitung». Die bisherige Vizepräsidentin führt die Behörde der Volksschulgemeinde Wigoltingen bis auf weiteres als Interimspräsidentin, nachdem Silvio Marghitola am Dienstag seinen sofortigen Rücktritt als Präsident und als Behördenmitglied bekannt gegeben hatte.

Im September rasche und offene Kommunikation

Marghitola hatte für seinen Rücktritt «persönliche Gründe» genannt. Was ist darunter zu verstehen? Geht es vielleicht konkreter? Die Frage könne sie nicht beantworten, sagt Nathalie Wasserfallen: «Wir haben in der Behörde Stillschweigen vereinbart. Und daran will und muss ich mich halten.» Die Interimspräsidentin bittet die Schulbürgerinnen und Schulbürger um Verständnis für diese Haltung. «Nach der Sitzung Anfang September will die Behörde dann rasch und offen kommunizieren.» Das könnte auch dem Wunsch vieler Schulbürger in der weitläufigen Volksschulgemeinde entsprechen. Immerhin haben sie in Marghitola grosse Hoffnungen gesetzt, als sie ihn am 12. Februar wählten.

Sein Rücktritt kommt aber für einige offenbar nicht überraschend. Eine Schulbürgerin sagt, der Präsident und die drei neuen Behördenmitglieder hätten ihre Aufgabe wahrscheinlich unterschätzt. Möglicherweise hätten sie sich auch schon überworfen. Auch zu diesen Äusserungen wollte Nathalie Wasserfallen gestern nichts sagen. Sie verweist nochmals auf die Behördensitzung Anfang September.

Dann ist auch der Wahltermin ein Thema. Übrigens: Regierungsrätin Monika Knill hat das Gesuch von Silvio Marghitola um Entlassung aus dem Amt bereits bewilligt.

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