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WIGOLTINGEN: Schwungvoll und unkompliziert

Seit fünf Jahren bietet die Evangelische Kirchgemeinde einmal im Monat einen Tanzabend an. Der Anlass ist unverbindlich. Wer Freude an Bewegung und Musik hat, ist willkommen – auch ganz spontan.
Sabrina Bächi
Einmal im Monat treffen sich die Teilnehmer der Volkstanzabende unter der Leitung von Franziska Mayer (vorne) in der Chileschür. (Bild: PD)

Einmal im Monat treffen sich die Teilnehmer der Volkstanzabende unter der Leitung von Franziska Mayer (vorne) in der Chileschür. (Bild: PD)

Sabrina Bächi

sabrina.baechi@thurgauerzeitung.ch

Einmal im Monat steppt der Bär in der Chileschür in Wigoltingen. Dann schwingen die Teilnehmer des Volkstanz-Abends ihr Tanzbein. Das Treffen ist aber unverbindlich, es ist kein Verein und es gibt keine Auftritte. Initiiert hat die Volkstanzabende vor rund fünf Jahren Susi Menzi. Hinter dem Anlass steht die Evangelische Kirchgemeinde Wigoltingen-Raperswilen. «Das Bedürfnis nach Bewegung und Tanz war da, aber niemand wollte die Verpflichtung, die ein Verein mit sich bringt», sagt Menzi. Deshalb sei der Entscheid bewusst gefallen, keinen Tanzverein zu gründen. Das ist auch fünf Jahre später noch so. Aus der ganzen Region kommen mittlerweile Tanzbegeisterte, um einmal im Monat zu Musik aus aller Welt zu tanzen. Aus den anfänglich vier bis fünf Personen sind heute etwa zehn geworden, die regelmässig teilnehmen. «Die Freude und Vielseitigkeit vom Tanzen erlebe ich jedes Mal», sagt Menzi begeistert.

Tänze mit Erfolgserlebnis

Geleitet werden die Tanzabende von Franziska Mayer. Sie ist seit ihrer Jugend begeisterte Tänzerin. An Tanzveranstaltungen in Bern hat sie der Tanzvirus dann endgültig gepackt. Seit Jahren tanzt sie in Trachtengruppen. Auch als Tanzleiterin bringt sie Erfahrung mit. Sie leitet das Kindertanzen der Trachtengruppe Schwaderloh. «Material für den Tanzabend habe ich mehr als genug», sagt Mayer lachend. Für sie ist wichtig, dass an dem Tanzabend alle auf ihre Kosten kommen. «Wer neu dabei ist, kann sich einfach dazugesellen. Wir üben jeweils sehr einfache Tänze, die man innerhalb eines Abends beherrscht», sagt sie. Der Erfolg sei wichtig: «Lieber etwas einfachere Tänze, dafür mit Erfolgserlebnis.» Natürlich übe sie auch schwierige Tänze ein. Manche müsse sie etwas abändern und teilweise erfinde sie selbst Schritte zu Stücken, die ihr gefallen. So lernen die Teilnehmer Tänze und Musik aus aller Welt kennen: Line Dance, Kreistänze oder Gassentänze gehören genauso zum Angebot wie Tänze im Walzertakt und Marsch- oder Tangoschritte. «Meistens bereite ich den nächsten Tanzabend gleich im Anschluss an den vergangen. Dann weiss ich noch, was gefallen hat und was nicht», sagt Mayer. Auch auf Wünsche der Teilnehmer geht sie gerne ein. «Das ist mir sehr wichtig.»

Mehr Männer erwünscht

Gegen einen Unkostenbeitrag von fünf Franken pro Abend und Person ist man dabei. Derzeit tanzen vor allem Frauen am Mittwochabend in der Chileschür. Männer seien jedoch auch herzlich eingeladen. «Für Frauen, deren Männer nicht gerne tanzen, ist unser Angebot natürlich sehr passend», sagt Mayer. Bei ihr spielt es keine Rolle, wer dabei ist. Sie nimmt jeden Mittwochabend, wie er gerade kommt. «Ich freue mich, wenn wir möglichst viele sind, dann kommen sicher zehn zum Tanzen, dann ist es auch viel interessanter», sagt die 62-Jährige. Ihre Leidenschaft fürs Tanzen ist ungebrochen, «wenn ich diese Leidenschaft weitergeben kann, ist das natürlich sehr erfüllend.» Voraussetzungen muss man keine mitbringen. «Einfach die Freude an Bewegung und Musik.»

Hinweis

Auskunft: Susi Menzi, 079 789 29 88 oder susi.menzi@bluewin.ch

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