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WIGOLTINGEN: Der Lindenweg wächst

Die Wohn- und Beschäftigungsstätte hat neue Räume für die Werkstätten bezogen. Eine Erweiterung ist in Planung.
Das neugewählte Vorstandsmitglied Urs Steppacher mit Präsident Peter Pauli und dem abtretenden Aktuar Hansruedi Brüni. (Bild: PD)

Das neugewählte Vorstandsmitglied Urs Steppacher mit Präsident Peter Pauli und dem abtretenden Aktuar Hansruedi Brüni. (Bild: PD)

Der Lindenweg kämpft seit geraumer Zeit mit Platzproblemen. Die Gebäude in Wigoltingen sind eng und nur bedingt für Menschen mit Beeinträchtigungen geeignet. Die Suche und Planung von neuen «Lebensräumen», wie das Ausbauprojekt intern genannt wird, bleibt aktuell. Nicht nur deshalb ist der Lindenweg froh um seinen Neuzugang im Vorstand, Urs Steppacher. An der Mitgliederversammlung des Vereins Lindenweg wurde der stellvertretende Kantonsbaumeister letzte Woche in den Vorstand gewählt. Er löst Hansruedi Brüni ab, der viele Jahre den Verein als Aktuar unterstützt hat.

Neue Werkstatträume kommen gut an

Die Institution beherbergt in vier Wohngruppen 20 Menschen mit Behinderung und bietet ihnen Arbeit und Beschäftigung. Vergangenes Jahr mussten die Holz-, Web- und Werkgruppen von ihren bisherigen Werkstätten in Eschikofen in neue Räumlichkeiten in Bonau, Märstetten und Wigoltingen umziehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich inzwischen gut eingelebt. «Die neuen Räume sind für alle Beteiligten ein Gewinn», sagt Heimleiterin Ursula Fust.

Präsident Peter Pauli konnte an der Mitgliederversammlung auch von neuen Herausforderungen im Umfeld der Institutionen von Menschen mit Behinderung erzählen. So ist im Kanton Thurgau ab 2018 die Einführung der Pauschalisierung geplant. Es handelt sich dabei um eine neue Art der Finanzierung der Wohn- und Beschäftigungsplätze durch den Kanton. Die neue Methode wird den Lindenweg die nächsten Monate intensiv beschäftigen. Dank zusätzlicher Abgeltung von pflegerischen Leistungen durch den Kanton sowie guter Kostendisziplin konnte der Lindenweg für das Jahr 2016 einen Ertragsüberschuss von 85000 Franken erzielen. (red)

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