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Wieder zurück bei den Leuten

Dass heute noch Kühlschränke in Arbon produziert werden, ist gar nicht so selbstverständlich. Unter der AFG darbte der Bereich Kühltechnik. Die Übernahme durch V-Zug vor drei Jahren war ein Glücksfall – für Arbon und für die Belegschaft.
Max Eichenberger
Max Herger, Geschäftsführer der V-Zug Kühltechnik, brachte die Kühlschrankproduktion am Standort Arbon innert dreier Jahre auf Vordermann. (Bild: Max Eichenberger)

Max Herger, Geschäftsführer der V-Zug Kühltechnik, brachte die Kühlschrankproduktion am Standort Arbon innert dreier Jahre auf Vordermann. (Bild: Max Eichenberger)

ARBON. Es waren Zeiten der Verunsicherung, als unter der damaligen AFG-Führungsriege lange nicht klar war, wohin die Forster-Kühlschrankproduktion steuern soll. Die Frage schwebte wie ein Damoklesschwert zwischen Breitehof und Seepark, ob sie in Arbon überhaupt eine Zukunft haben wird.

Durchstart nach Übernahme

Im Zuge der Umschichtung des Portfolios drohte der Bereich Kühlen innerhalb des ständig im Umbau begriffenen Konzerns aufs Abstellgleis zu geraten. Investiert wurde nicht mehr viel in die Entwicklung, Innovationen wurden vernachlässigt. Das hatte unliebsame Konsequenzen: Qualitätsmängel verärgerten die Kunden zunehmend. Als Grossabnehmer spürte das auch die V-Zug, die mit Kühlschränken made in Arbon unter ihrem Label im Markt standen.

Die Zuger agierten offensiv und übernahmen im März 2013 den Bereich Kühlen von Forster. Die AFG entledigte sich damit eines Stiefkinds. Die verunsicherte hundertköpfige Belegschaft hoffte auf eine Zukunft. Und diese kam. Die V-Zug-Gruppe machte ihre Ankündigungen wahr, die Transaktion wurde für die Mitarbeiter wie die Stadt zum Glücksfall, wie Vizestadtpräsdient Patrick Hug das Engagement beim Rundgang mit Arbeitgebervertretern würdigte.

Neuer Geist zahlt sich aus

V-Zug investierte in den Produktionsstandort Arbon und setzt voll auf Innovation. «Das ist unsere Stärke», sagt denn auch Geschäftsführer Max Herger. Die V-Zug-Kühltechnik baute die Entwicklung – von 12 auf 23 Beschäftigte – aus, investierte in die Erneuerung des Maschinenparks und kam mit neuen Produkten auf den Markt. «Wir haben dem Markt signalisiert: Wir sind da. Wir haben dafür aber auch eine neue Kultur aufbauen müssen», blickt Geschäftsführer Max Herger auf die Neuaufbau-Phase zurück. All diese Anstrengungen zahlen sich nun aus. Die Schwachstellen konnten ausgemerzt, die Fertigungsprozesse optimiert werden. Der Ausstoss erfuhr eine Steigerung von 47 500 auf 68 000 Einheiten. Ebenso ist die Produktepalette den Marktbedürfnissen entsprechend erweitert worden.

Dreissig neue Stellen geschaffen

In knapp drei Jahren sind in Arbon dreissig neue Stellen geschaffen worden; heute beschäftigt V-Zug in Arbon 135 Mitarbeiter. «Wir sind stolz, dass wir das am Schweizer Produktionsstandort geschafft haben», sagt Max Herger. Ein entscheidender Punkt sei, dass die Entwicklung nahe bei der Produktion ist und Hand in Hand gearbeitet wird.

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