Wieder ein Fest im Sommer

WEINFELDEN. Die Sekundarschule kommt aus dem Feiern nicht mehr heraus: Konnte sie im vergangenen Jahr das 175-Jahr-Jubiläum des Pestalozzi-Schulhauses begehen, veranstaltet sie am 11. Juni ein Fest zum 100jährigen Bestehen des Thomas-Bornhauser-Schulhauses. Mitten im Ersten Weltkrieg, am 12.

Esther Simon
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Franz Xaver Isenring Archivar der Bürgergemeinde Weinfelden (Bild: Esther Simon)

Franz Xaver Isenring Archivar der Bürgergemeinde Weinfelden (Bild: Esther Simon)

WEINFELDEN. Die Sekundarschule kommt aus dem Feiern nicht mehr heraus: Konnte sie im vergangenen Jahr das 175-Jahr-Jubiläum des Pestalozzi-Schulhauses begehen, veranstaltet sie am 11. Juni ein Fest zum 100jährigen Bestehen des Thomas-Bornhauser-Schulhauses. Mitten im Ersten Weltkrieg, am 12. Oktober 1916, hatten die Weinfelder ihr erstes Sekundarschulhaus eingeweiht.

Schülerzahlen gestiegen

Bereits 1912 hätten die Weinfelder das Land erworben, sagte Franz Xaver Isenring, Archivar der Bürgergemeinde Weinfelden, an der Versammlung vom Mittwochabend. Weil man einheimische Architekten und Fachleute berücksichtigen wollte, wurde der Bau nach Plänen des Weinfelder Architekten Akeret errichtet, obschon sich auch Frauenfelder um den Auftrag beworben hatten. Das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts sei von einem grossen Aufbruch geprägt gewesen, sagte Isenring. Auch die Schülerzahlen seien massiv angestiegen. Der Sekundarschulkreis umfasste damals noch fast den ganzen Bezirk.

Aufführung eines Festspiels

Man habe auch Bauplätze im Oberdorf gesucht, das Schulhaus dann aber doch «in der Tiefe» gebaut. Die Thomas-Bornhauser-Strasse war damals die Hauptstrasse im Dorf. Am 11. Juni werde ein Festspiel aufgeführt, sagte Schulleiter Hubi Zweifel – unter Berücksichtigung ehemaliger und heutiger Schüler.

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