Wichtige Stütze für FC Arbon

Erstmals seit dem siebenjährigen Bestehen des FCA-Business-Clubs ist die Mitgliederzahl gesunken. Die wertvolle Stütze der 1. Mannschaft des FC Arbon 05 bleibt aber weiterhin beliebt.

Martin Widmer
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Für die 1. Mannschaft bedeutet die Unterstützung durch den Business-Club eine gleichermassen willkommene als auch wichtige Stütze. (Bild: Mario Gaccoli)

Für die 1. Mannschaft bedeutet die Unterstützung durch den Business-Club eine gleichermassen willkommene als auch wichtige Stütze. (Bild: Mario Gaccoli)

52 Gewerbetreibende und Privatpersonen unterstützen mit ihren Beiträgen den 2.-Liga-Interregionalisten. Einen Teil wird aber auch zu eigenen Zwecken verwendet. So kamen im vergangenen Jahr die Freunde der Natur bei einer Kutschenfahrt durch den Oberthurgau ebenso auf ihre Kosten wie jene, die sich gerne in die Kunst der Whisky-Herstellung einführen liessen. An den Anlässen nehmen jeweils bis zur Hälfte aller Mitglieder teil. Jeden ersten Dienstag im Monat trifft man sich zum Stamm im Frohsinnkeller.

Es sei nie ein Müssen, aber immer ein Dürfen, bringt ein Mitglied die lockere Stimmung im Club auf den Punkt.

Wichtiger Zustupf

Präsident und Gründer Pesche Künzi führte dann auch zügig durch die Hauptversammlung. Danach stellte er sich als Sportchef des FCA zusammen mit Migga Hug den Fragen der anwesenden Business-Club-Mitglieder.

Vor allem Migga Hug, seit vergangenem August Präsident des 105jährigen Fussballvereins, betonte, wie wichtig diese Organisation für die erste Mannschaft ist. «Ohne den erheblichen Zustupf wäre ein Spielbetrieb in dieser Liga nicht möglich.» Er sei dafür sehr dankbar und hoffe, dass es dem Team gelingt, die Liga zu halten.

Trainerwechsel interessiert

Auf den Trainerwechsel im Sommer angesprochen zeigte sich Künzi zuversichtlich, dass eine gute Lösung gefunden wird. Er verheimlichte nicht, dass mit möglichen Kandidaten Gespräche geführt wurden. «Entschieden ist noch nichts. Deshalb können wir noch keinen Namen nennen.» Es soll aber gemäss Hug ein ligaerprobter Mann mit Erfahrung sein, der sich nicht nur zur 1. Mannschaft, sondern zu den Aufgaben im ganzen Verein bekennt.

Auch ist das Duo überzeugt, dass die Kosten für den neuen Trainer, wenn überhaupt, nur unwesentlich ansteigen werden.

Neumitglieder willkommen

Das Schrumpfen von 55 auf 52 Mitglieder sei zwar nicht tragisch und, mit einem Augenzwinkern, auch nicht auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen. Trotzdem wünscht sich Pesche Künzi neue Mitglieder.

Mit 20 Franken Mitglieder- und 350 Franken Gönnerbeitrag erhält man einen gesellschaftlichen Gegenwert, der nebst guter Laune und interessanten Bekanntschaften auch auf geschäftlicher Ebene Blüten treiben könne.

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