WERTBÜHL: Osterdekoration war besonders begehrt

Am Samstag fand zum siebtenmal der Frühlingsmarkt auf dem Wertbühl statt. Das vielfältige Angebot zog Hunderte von Besuchern an. Neben den vielen Verkaufsständen kamen auch Kinder und Jugendliche nicht zur kurz.

Monika Wick
Merken
Drucken
Teilen
Die Kindertanzgruppe Lauchetal unterhält die Marktbesucher auf dem Wertbühl. (Bild: Monika Wick)

Die Kindertanzgruppe Lauchetal unterhält die Marktbesucher auf dem Wertbühl. (Bild: Monika Wick)

WERTBÜHL. Eigentlich ist Wertbühl ein Ort, in dem nicht viel los ist. Aber wenn Yvonne Gähwiler, Denise Tobler, Claudia Berchtold und Yvonne Ammann zum Frühlingsmarkt einladen, sieht es auf der zwischen Bürglen und Mettlen gelegenen Anhöhe ganz anders aus. Dann strömen die Kaufwilligen zu Hunderten in das Dörfchen. Seit sieben Jahren organisieren die vier Frauen jeweils zwei Wochen vor Ostern den Markt rund um die Kirche.

Am Samstag war es wieder soweit, und die Anbieter haben die 85 Stände liebevoll mit ihren Auslagen dekoriert. Das Angebot war vielfältig, reichte von Esswaren über Handarbeiten bis zu Schmuckstücken. Der Jahreszeit entsprechend begehrt waren die Osterdekorationen aus frischen Blumen sowie Hasenfiguren aus Metall oder Holz.

Neuanbietern gefällt es

Zum ersten Mal als Anbieter auf dem Wertbühl war die Firma Mürbel aus Mattwil mit ihren Milchcaramel-Kreationen. «An der Wega hatten wir unseren ersten Auftritt an einem Markt und haben viele Einladungen zu anderen Märkten erhalten», erklärte Niels Meijerink. «Ausserdem ist Wertbühl ein schöner Ort, der nicht weit weg von unserem Zuhause liegt. Ich denke, dass wir im nächsten Jahr wieder hier sein werden.» Ein besonders abwechslungsreiches Angebot fanden am Frühlingsmarkt Kinder, Jugendliche und Junggebliebene vor. Am Stand von Margrit und Karl Graf aus Bichwil kämpften Yannis, Dionne und Karin Greminger um den Titel «Dä schnällsti Osterhas vo Wertbühl». Dabei mussten sie Bälle in Löchern versenken und damit die Holzhasen zum Rennen bringen. Eggers vom örtlichen Gemüsebaubetrieb haben nebst Hüpfburg und Sandkasten ein Gehege mit Hühnern und Häschen aufgebaut. Besonders zu entzückten vermochten die erst drei Tage alten Küken.

Weniger Kinder dabei

Ralf Räss und Stefan Rusch, Leiter bei der Cevi Neukirch an der Thur, forderten die Marktbesucher zu einem Sechskampf heraus. «Die Disziplinen sind Mohrenkopf schleudern, Büchsen schiessen oder ein Wikingerkampf», sagten sie. Die Cevi war schon das zweite Mal dabei. «Wegen des kalten Wetters sind aber weniger Kinder bei uns als letztes Jahr.» Nichtsdestotrotz wollen sie wiederkommen.