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WERTBÜHL: Erfolg mit individuellem Handwerk

Der Frühlingsmarkt in Wertbühl zählt zu den grössten seiner Art in der Ostschweiz. Am Samstag findet er bereits zum siebtenmal statt. Wegen der handwerklichen Vielfalt ist er ein grosser Publikumsmagnet.
Evi Biedermann
Auch von Hand gefertigte Mobiles gibt es am Frühlingsmarkt. (Bild: Evi Biedermann)

Auch von Hand gefertigte Mobiles gibt es am Frühlingsmarkt. (Bild: Evi Biedermann)

WERTBÜHL. Einmal im Jahr kommt in Wertbühl eine Blechlawine angerollt. Denn der kleine Weiler zwischen Bürglen und Mettlen ist nicht an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Wer also am Samstag zwischen 10 und 17 Uhr an den Wertbühler Frühlingsmarkt will – es sind jedes Jahr mehr Standbetreiber und Besucher –, ist auf private Transportmittel angewiesen.

Die Anwohner sind hilfsbereit

Am Samstag findet der Markt zum siebtenmal statt, wiederum sind alle 85 Standplätze seit Monaten vergeben. «Noch immer erreichen uns Anfragen», sagt Organisatorin Yvonne Gähwiler kurz vor dem Anlass. Sie erklärt sich den grossen Anklang damit, dass die Organisatorinnen von Anfang an auf persönliches Handwerk gesetzt hätten. «Eingekaufte Sachen findet man nicht in Wertbühl.» Zudem liege der Weiler idyllisch im Grünen. «Das passt gut zusammen», ist Yvonne Gähwiler überzeugt. Geschätzt werde aber auch der unkomplizierte Umgang mit den paar Hausbesitzern von Wertbühl, die jeweils ihre Vorplätze sowie Land zum Parkieren zur Verfügung stellten.

Auch das Restaurant Traube ist weiterhin im Frühlingsmarkt integriert, auch wenn dort seit September eine neuer Wirt wirkt. Vor einem Jahr war noch nicht so klar, ob das Restaurant sich auch künftig beim Frühlingsmarkt einbringt, denn da wusste man lediglich, dass ein Wirtewechsel bevorstand. Umso grösser ist die Freude nun. «Es braucht das Zusammenspiel aller Wertbühler, damit der Markt funktioniert», sagt Yvonne Gähwiler. Wie bei seiner Vorgängerin Yvonne Ammann wird auch das «Trauben»-Team von Daniel Baumann für die Verpflegung sorgen. Die einstige «Trauben»-Wirtin bleibt zudem dem OK-Team erhalten.

Jedes Jahr auch neue Anbieter

Bei der Auswahl der Anbieter haben die Organisatorinnen zum Ziel, ein ausgewogenes Angebot zu präsentieren. «Höchstens zwei, drei vom gleichen», lautet der Grundsatz. Deshalb wird darauf geachtet, dass jedes Jahr ein paar neue Anbieter mitmachen. Heuer sind das etwa die Thurgauer Künstlerin Maddy Gaupp mit Raku-Keramik und Seifen, Gabriele Krucker aus Raperswilen mit sorbischen Ostereiern (siehe Wörtlich) und Karl Graf aus Bichwil, der ein schnelles Kugelspiel mit Wettbewerbcharakter mitbringt. Zudem hat die Kindertanzgruppe Lauchental um 13 Uhr einen Auftritt.

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