Wenn die Seeforelle Treppen steigt

Die Fischtreppe beim Weiher wird von den Seeforellen rege genutzt. Damit die Überwindung der Treppe auch bei Niedrigwasser möglich ist, wird sie angepasst. So kann die nächste Laichzeit im Frühling kommen.

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Zehn Tage dauert die Anpassung der Fischtreppe. (Bild: pd)

Zehn Tage dauert die Anpassung der Fischtreppe. (Bild: pd)

Mit der Renaturierung Aach wurde auch das Areal Weiher aufgewertet und der Weiher mit einer Fischtreppe versehen. Insbesondere die Seeforelle hat diese bereits rege genutzt. Damit eine Überwindung der Treppe auch bei Niederwasser möglich wird, ist eine Anpassung der Fischtreppe notwendig. Die Arbeiten dafür sind ab nächster Woche geplant.

Balken zu hoch

Die Fischtreppe hat sich letzten Frühling bewährt.

Fischereiaufseher und Fischer konnten im Oberlauf des Hegibaches etliche grosse Seeforellen und Laichgruben beobachten. Jedoch ist bei Niedrigwasser die Wasserspiegeldifferenz am Auslauf des Weihers wegen den eingesetzten Dammbalken für kleinere Fische zu hoch. Werden die Dammbalken aber entfernt, sinkt der Wasserspiegel des Weihers zu tief ab, was von der Bevölkerung als unschön wahrgenommen wird.

Um Schwankungsdifferenzen optisch zu vermeiden und die Fischgängigkeit ohne saisonale Anpassungen mit den Holzbalken zu erreichen, soll die Schwellenhöhe der Fischtreppe angepasst werden. Diese Anpassungen für ein ungesteuertes Fischtreppenmanagement wurden mit dem Amt für Umwelt sowie dem Fischereiaufseher abgesprochen. Da der Wasserfluss zurzeit gering ist, kann mit den Bauarbeiten ab nächster Woche begonnen werden.

Wasserspiegel senken

Damit der Auftrag ausgeführt werden kann, muss der Wasserspiegel im Weiher kurzfristig abgesenkt werden. Verläuft alles nach Plan, sind die Anpassungen an der Fischtreppe innert zehn Tagen abgeschlossen und der Zugang für kleine wie auch grosse Fische jederzeit möglich. (sk/mtk)