Weniger Kalk – mehr Druck

andwil. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Birwinken bewilligten den Kredit an das Gesamtprojekt der Wasserversorgung zwischen Bodensee und Thurtal.

Thomas Riesen
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Hansjörg Huber, Gemeindeammann von Birwinken, wertete das einstimmige Ja zum Kredit von 740 000 Franken als Vertrauensbeweis, denn er hatte mit dem einen oder anderen kritischen Votum gerechnet. Doch die Vorlage ging glatt durch, nachdem sie von Huber sowie Gemeinderat Philip Fisch erläutert worden war. «Wir wurden vor etwas mehr als einem Jahr in das Verfahren einbezogen, nachdem wir auch betroffen sind, und alle anderen Gemeinden haben bereits ja gesagt», sagte Huber und fügte hinzu: «Wenn wir zustimmen, hat unser Wasser weniger Kalk und in einigen Regionen mehr Druck in der Leitung.» Gleichzeitig liess er keine Zweifel offen, dass das Projekt für Birwinken zehn Jahre zu früh kommt. «Wir haben bereits drei Millionen in die Wasserversorgung investiert, und einige Wasserleitungen müssen noch saniert werden.»

Grund zur Freude hatte Huber auch, als er die Gemeinderechnung präsentierte. Diese schloss mit einem Plus von 210 000 Franken, nachdem ein Gewinn von 20 000 Franken budgetiert war. Der Grund waren Mehreinnahmen bei den Steuern. Beim Vorschlag zur Verwendung des Gewinns folgten die Stimmbürger dem Antrag des Gemeinderates. 200 000 Franken werden für Wasserleitungen eingesetzt, der Rest fliesst ins Eigenkapital.

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