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WELFENSBERG: Gemeinde gibt Stimmbürgern einen Korb

Sylvia Schweizer hatte Glück: Das Wahlbüro zog nach den nationalen Abstimmungen ihren Namen aus der Urne. Gemeindepräsident Martin Imboden überreichte ihr deshalb einen Geschenkkorb.
Martin Imboden, Gemeindepräsident von Wuppenau, überreicht Sylvia Schweizer das Präsent. (Bild: Reto Martin)

Martin Imboden, Gemeindepräsident von Wuppenau, überreicht Sylvia Schweizer das Präsent. (Bild: Reto Martin)

Die Geschenkkörbe stehen im Dorfladen schon bereit. Als Gemeindepräsident Martin Imboden den Laden betritt, machen sich die Verkäuferinnen gleich auf, um die Präsente zu holen. Das Prozedere ist bekannt: Nach nationalen Abstimmungen oder Wahlen ziehen die Mitarbeiter des Wahlbüros aus allen Stimmrechtsausweisen einen Namen. Bei einer Beteiligung von über 50 Prozent sogar zwei. Diesmal lag die Stimmbeteiligung in der Gemeinde Wuppenau bei 55 Prozent. Entsprechend durften sich zwei Gewinner auf das Präsent freuen. Eine davon ist Sylvia Schweizer. Sie wohnt in Welfensberg. Doch obwohl sie vom Besuch des Gemeindpräsidenten wusste, ist sie überrascht über den grossen Korb, den er ihr überreicht.

Regionale Produkte kommen gut an

«Vielen, vielen Dank», sagt die 74-Jährige und bittet Martin Imboden ins Haus. Mit grosser Neugier erkundet Sylvia Schweizer den Inhalt des Geschenkkorbes. Da sitzt zwischen der Polenta und den selbst gebackenen Guetzli der Osterhase. Dieser fällt ihr sofort auf. Passend, findet sie und schaut nach, was sich dahinter versteckt. Von den Teigwaren über den Orangensaft bis hin zum Eiergewürz ist alles dabei –und natürlich was geht auch aus der Region.

«Es ist ein sehr verständliches Zeichen des Gemeinderats, dass uns die Beteiligung der Bürger wichtig ist», sagt Martin Imboden. Eine Bestechung soll es nicht sein, mehr eine Belohnung für den Gang an die Urne. Ausserdem führt es Imboden an die entlegensten Orte seiner Gemeinde und fördert den direkten Kontakt mit den Einwohnern. Im Gespräch mit Sylvia Schweizer entpuppt sich, dass sich der Geschenkkorb doppelt lohnt. Denn sie kümmerte sich als gelernte Krankenschwester jahrelang um die Kranken in der Gemeinde und setzte sich für den Aufbau der Spitex ein. «Es ist schön, dass man so auch etwas zurückgeben kann», sagt Imboden. (sba)

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