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Weiterhin deutlich zu warm

Bodenseewetter
Christoph Frauenfelder

Während in den Hochalpen fünf bis sieben Meter Schnee liegen, auch auf dem Säntis (Voralpen) sind es fünf Meter, so erlebt das Flachland der Ostschweiz (unter 500 Meter) einen schneefreien Januar. Das kommt nur etwa alle zehn Jahre einmal vor. Es bleibt auch in den letzten Januartagen zu mild, sodass der Hochwintermonat fast fünf Grad zu warm abschneiden wird. Damit wird er der zweitwärmste seit Messbeginn vor 150 Jahren. Ausserdem brachte er gegenüber dem langjährigen Durchschnitt die doppelte Regenmenge und nur die halbe Sonnenscheindauer.

Auch in der ersten Wochenhälfte geht es weiter mit deutlich zu milden Temperaturen. Viel Hochnebel bleibt vielerorts zäh liegen. Richtung Voralpen lockert er gebietsweise auf. Über rund 1800 Metern ist es schönes und sichtiges Bergwetter bei Unmassen an Schnee. Die Temperaturen erreichen im Unterland nochmals um zehn Grad. Es ist frostfrei.

Ab Donnerstag stellt sich die Wetterlage um. Feuchte Kaltluft strömt aus Nordwesten an die Alpen, staut sich hier und entledigt sich dabei ihrer Feuchtigkeit. Im Staubereich der Voralpen können ergiebigere Niederschläge fallen. Im Thurgau und am Bodensee sind es nur zeitweilige Schauer, die vorüberziehen. Mit fortschreitender Abkühlung kommt die Schneefallgrenze immer weiter herab und wird sich um 500 Meter einpendeln. Damit ist zwar kein Nachwinter zu erwarten, denn die Tagestemperaturen klettern jeweils auf über Null Grad an. Der Schnee wird sofort wieder zu Pflotsch und schmilzt weg. Nur am Morgen ist es leicht frostig.

Der lahme Winter macht keine Anstalten, zu einem richtigen Nachwinter im Februar auszuwachsen. In der Tat wird uns der Hornung (Februar) etwa die dreifache Sonnenscheindauer des Januars bringen. Auch blühen die Schneeglöckchen einen Monat früher als üblich.

Christoph Frauenfelder

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