Weiterer Schritt im Löwen-Projekt

Ein Anbau auf der Westseite des Löwen sowie der modernisierte Eingang an der Hauptstrasse führten zu einem Änderungsgesuch der Baubewilligung für die Liegenschaft.

Kurt Peter
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Kreuzlingen. Das Änderungsgesuch umfasst einen Anbau im Westteil des Löwen. Hier werden Lift und Treppenhaus als Zugang vom Erdgeschoss in den Keller gebaut. Das Gesuch umfasst zudem einen modernisierten Eingang in die Liegenschaft an der Hauptstrasse.

Kleines Restaurant

Im Erdgeschoss sei ein kleinerer Restaurationsbetrieb realisierbar, so Besitzer Peter Enggist. Der Einbau einer grossen Küche sei aufgrund des Entgegenkommens gegenüber der Denkmalpflege nicht mehr möglich. In den Obergeschossen seien Büros und/oder Wohnungen vorgesehen. Die definitive Nutzung sei aber noch nicht bestimmt, ergänzt Enggist.

Beginn der Arbeiten ab Mai

Einsprache kann nur gegen das Änderungsgesuch eingereicht werden. Peter Enggist hofft natürlich, dass dies ausbleibt. Dann könne er ab Mitte Dezember gemeinsam mit der Denkmalpflege festlegen, welche Bauteile erhaltenswert seien.

Den Zeitrahmen für diese Untersuchungen schätzt er auf drei bis vier Monate. Aufgrund der Ergebnisse erfolgten danach Kostenermittlung und Detailplanung. Mit den Sanierungsarbeiten könne dann ab Mai oder Juni 2009 begonnen werden.

Bauzeit neun Monate

Bei einer Bauzeit von geschätzten neun Monaten werde der ehrwürdige Löwen ab Frühling 2010 wieder einen attraktiven Markstein im Zentrum setzen. Pläne bestehen auch für das Areal des ehemaligen Saals. «Sobald wie möglich wollen wir Raum für Wohnen und Gewerbe schaffen», so Peter Enggist. Die Realisierung kann aufgrund des bestehenden Gestaltungsplanes umgesetzt werden.

Zügige Umsetzung erhofft

Die Stadt habe grosses Interesse daran, dass die Sanierungsarbeiten am Löwen endlich beginnen könnten, sagt Stadtrat Michael Dörflinger. Die geplanten Änderungen entsprächen dem geltenden Gestaltungsplan. Auch die kantonale Denkmalpflege habe zu den vorliegenden Plänen ihr Einverständnis gegeben. Michael Dörflinger hofft zudem darauf, dass auch Pläne für die Überbauung auf dem ehemaligen Saal zügig umgesetzt werden können.

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