Weinfelder Skiklub ist gerettet

Vier ehemalige Vorstandsmitglieder des Skiklubs Weinfelden haben sich bereit erklärt, den Verein zwei Jahre lang weiterzuführen.

Esther Simon
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Kurt Werren tritt zurück. (Bild: zVg)

Kurt Werren tritt zurück. (Bild: zVg)

Weinfelden. Schock vor einem Jahr im Skiklub Weinfelden: An der Generalversammlung im Dezember 2009 hatte der Vorstand inklusive Vereinspräsident Kurt Werren den Rücktritt auf Ende des Vereinsjahres 2010 erklärt. Die Zukunft eines der grösseren Weinfelder Vereine stand somit in den Sternen. Nun erscheint ein Silberstreifen am Horizont.

Basis schaffen

Wie aus der Einladung zur Generalversammlung des Skiklubs vom 25.

November im «Trauben» hervorgeht, verliefen Gespräche zwischen der Findungskommission und Personen, die sich an der letzten Versammlung bereit erklärt hatten, zu einer Lösung des Problems beizutragen, erfolgreich. Ein Ergebnis der Gespräche ist, dass Kassier Philip Hatt die Rechnung ein weiteres Jahr führen wird. Und vier ehemalige Vorstandsmitglieder haben sich bereit erklärt, den Skiklub Weinfelden in einer Übergangszeit von maximal zwei Jahren zu leiten, um so eine Basis für einen neuen Vorstand zu schaffen.

An der Generalversammlung vom 25. November wird Walter Meister über die erfolgreich verlaufenen Gespräche und die weitere Zukunft des Skiklubs Weinfelden informieren. Meister und Ernst Wirth gehören der «Findungskommission neuer Vorstand» an. Durch die Versammlung führen wird Präsident Kurt Werren.

Hütte zentrales Anliegen

Im Verlauf der Gespräche habe sich gezeigt, dass die Hütte ein zentraler Punkt im Vereinsleben des Skiklubs Weinfelden sei und dass die Mitglieder eine gutfunktionierende Hütte wünschten.

Auch bezüglich Hütte zeichnet sich nun eine Lösung ab, wie Werren, Meister und Wirth den Mitgliedern mitteilen. Eventuell kann die Hütte künftig an allen Wochenenden in der Wintersaison besetzt werden; denkbar wäre, die Aufgaben des Hüttenwarts unter verschiedenen Personen aufzuteilen. Es sei völlig klar, dass dieser Übergangsvorstand nicht in der Lage sein werde, «den Skiklub Weinfelden zu neuen Höhenflügen zu führen».

Gefordert seien deshalb alle Mitglieder, «damit der Verein in Weinfelden und Umgebung wieder beachtet und durch Aktivitäten von der Bevölkerung positiv wahrgenommen wird», heisst es weiter in dem Schreiben.

Der Übergangsvorstand habe sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele neue Kontakte zu knüpfen und zusätzliche Personen – vor allem junge Familien – anzusprechen. Auch da sei er auf die Mithilfe der jetzigen Mitglieder angewiesen.

Immerhin war der Skiklub in Schwierigkeiten geraten, weil sich immer weniger Mitglieder an den Aktivitäten im Jahresprogramm beteiligt hatten und die Anlässe so immer schwieriger durchzuführen waren.

Werren sieben Jahre im Amt

Es gebe jetzt einen kleinen Silberstreifen am Horizont, heisst es im Schreiben.

Die Mitglieder sollen nun helfen, «damit dieser Silberstreifen nicht erlischt, sondern bald in hellem Glanz erscheint». Wenn Kurt Werren Ende Jahr als Präsident des Skiklubs zurücktritt, wird er sieben Jahre im Amt gewesen sein. Dabei habe er doch ursprünglich nur drei Jahre machen wollen, sagt der scheidende Präsident.

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