Weinfelder Fahne hoch über St. Gallen

Die Schweizer Fahne, die seit Mittwoch auf dem Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen weht, hat das Fahnencenter in Weinfelden hergestellt. Eigentlich hätte sie noch grösser sein dürfen.

Mario Testa
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In der Werkstatt: Bernd Hiller und Geschäftsführer Ruedi Brechbühl. (Bild: Mario Testa)

In der Werkstatt: Bernd Hiller und Geschäftsführer Ruedi Brechbühl. (Bild: Mario Testa)

WEINFELDEN. 16 Quadratmeter gross ist sie. Die Fahne, welche am zehn Meter hohen Mast auf dem Neubau des Bundesverwaltungsgerichts in St. Gallen weht. «Bei der Bestellung sagte der Architekt, sie dürfe auch gern 25 Quadratmeter gross sein», sagt Ruedi Brechbühl, Inhaber des Fahnencenters in Weinfelden.

«Wir haben ihm dann aber die kleinere Variante empfohlen.» Prestige sei nicht alles, er wolle auch eine Lösung verkaufen, die auf lange Frist hält. «Bei Sturmböen von bis zu 150 km/h wirken nur schon an der kleineren Fahne enorme Kräfte. Wir haben extra einen Statiker beauftragt, dies zu berechnen», sagt Marketingleiter Bernd Hiller. Das grösste Problem bei der Montage des kippbaren Fahnenmasts am Mittwoch sei die Bewilligung für den Helikopterflug gewesen, sagt Brechbühl.