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WEINFELDEN: Zwei neue Gesichter

An der Versammlung hat die Katholische Kirchgemeinde einen neuen Kirchenpfleger gewählt. Martin Lüthy ersetzt damit den abtretenden Hans Eschenmoser, welcher das Amt 26 Jahre lang ausübte.
Sabrina Bächi
Kirchenpräsident Markus Meier gratuliert Martin Lüthy zu seiner erfolgreichen Wahl als Kirchenpfleger. (Bild: Sabrina Bächi)

Kirchenpräsident Markus Meier gratuliert Martin Lüthy zu seiner erfolgreichen Wahl als Kirchenpfleger. (Bild: Sabrina Bächi)

Sabrina Bächi

sabrina.baechi@thurgauerzeitung.ch

Zahlen, Fakten, Budget – nur halb so interessant, wenn es doch ganz menschliche Themen zu besprechen gibt. An der Versammlung der katholischen Kirchgemeinde Weinfelden prägte nicht die Anwesenheit vieler, sondern die Abwesenheit eines Einzelnen: Josef Wiedemeier. Der Pfarreiadministrator ist seit November freigestellt. So war es dann auch der interimistische Pfarrleiter Rodo Camponovo, der die Bürgerinnen und Bürger willkommen hiess. Seit dem ersten Januar ist er in Weinfelden tätig und bleibt solange, bis die Stelle neu besetzt werden kann. Das jedoch, gibt Kirchenpräsident Markus Meier zu bedenken, kann noch dauern: «Erst wenn Josef Wiedemeier wieder arbeitsfähig ist, können wir ihm auch künden.» Das wiederum hat Auswirkungen auf die Personalkosten und deren Budgetierung, die schwieriger ist.

Auch bei der allgemeinen Umfrage kommt das Thema Josef Wiedemeier wieder auf. Ein Votant bringt sogar Mobbingvorwürfe gegen die Kirchenvorsteherschaft vor. Diesem Vorwurf widerspricht Präsident Meier jedoch entschieden. «Wir haben in diesem Zusammenhang von Anfang an sehr transparent gearbeitet», sagt er. Ihm selbst sei es überdies auch nicht leicht gefallen, einen so guten Prediger, der nicht nur gute, sondern weise Worte an seine Gemeinde richten konnte, freizustellen. «Aber ich spüre, dass die Kirchbürger hinter dieser Entscheidung stehen.»

Neuer Kirchenpfleger für Weinfelden

Hans Eschenmoser hat am Mittwochabend ein letztes Mal durch das Budget der Kirchgemeinde geführt. Nach 26 Jahren gibt er den Posten weiter. Deshalb hat zusätzlich zur Genehmigung verschiedener Bauprojekte (siehe Kasten) und des Budgets auch noch eine Wahl stattgefunden. Einziger Kandidat war Martin Lüthy, der als Bankfachmann das Zahlenmetier bestens kennt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde seinerseits, wurde abgestimmt. Von 104 Stimmzetteln, zwei leeren und einem ungültigen, stimmten 100 Bürger für den vorgeschlagenen Kandidaten. Markus Meier durfte Martin Lüthy zu seiner erfolgreichen Wahl gratulieren.

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