WEINFELDEN: Weltmusik auf dem Parkett des Rathauses

23 Musikschüler der Musikschule Weinfelden stellten am Freitagabend ihr Können im Rahmen des traditionellen Frühlingskonzerts unter Beweis. Sie unterhielten das Publikum mit einem bunten Vortrag.

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Die Harfen- und Querflötenschüler spielen gemeinsam im Rathaussaal. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Harfen- und Querflötenschüler spielen gemeinsam im Rathaussaal. (Bild: Manuela Olgiati)

Das Frühlingskonzert der Musikschule Weinfelden hat eine lange Tradition. Mit Weltmusik begeisterten die 23 Musikschüler im Rathaussaal. Andreas Schweizer, Schulleiter der Musikschule Weinfelden, begrüsste am Freitagabend rund 100 Zuhörer, darunter zahlreiche Eltern der jungen Musikerinnen und Musiker. Hoch erfreut zeigte sich der Schulleiter über den politischen Entscheid, dass die Musikschule Weinfelden künftig zusätzlich das Nachbargebäude an der Ringstrasse 2 nutzen kann.

Samuel Forster, Gesamtleiter des Frühlingskonzertes, sprach von vielfältigen musikalischen Talenten. Zu Beginn des Konzertabends interpretierte die Harfenklasse von Valérie Nufer-Secretan schottische Traditionals. Allein die acht Harfen waren schon ein eindrückliches Bühnenbild. In dieser Besetzung brachte das Ensemble weitere Werken aus irischen Traditionals zum Erklingen. Gut harmonierten sie auch mit den Querflötistinnen von Musiklehrerin Damara Meier und den «Griechischen Tänzen». Seit acht Jahren übe sie fast täglich, sagt Querflötistin Erin Engeli.

Stimmige Chansons und schmissige Klänge

Die zweite Hälfte des Abends gehörte den Gitarrenschülern von Michael Lüchinger, Tanja Jankova und Marie-Line Meyenhofer sowie den Perkussionsschülern von Samuel Forster. Die Gitarristen spielten stimmige Chansons und rassige südamerikanische Stücke. Sarina Hugentobler, ­Noelle Bachmann, Diego Facundo und Alois Marti Bärtschi zeigten dann schlagkräftige Musik von Wolfgang A. Mozart auf Marimbaphon und Pauke.

Zum Schluss präsentierten die drei Schlagzeuger von Percussion Factory schmissige Klänge. Mit einer eigenen Komposition von Samuel Forster, dem «Boom Shakalaka», überzeugte das Trio. Das Publikum belohnte die jungen Künstler mit einem lang anhaltenden Applaus.

Manuela Olgiati

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch