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WEINFELDEN: Voll Rohr

Der Weinweg erfreut sich grosser Beliebtheit: Schon 1000 Besucher ­spazierten 2017 durch die Reben. Nun können sie ein weiteres Kunstprojekt bestaunen.
Sabrina Bächi
Valentin Halser und Hansruedi Wolfer (rechts) weihen das neue Kunstprojekt am Weinweg ein. Es heisst «Der edle Tropfen». (Bild: Reto Martin)

Valentin Halser und Hansruedi Wolfer (rechts) weihen das neue Kunstprojekt am Weinweg ein. Es heisst «Der edle Tropfen». (Bild: Reto Martin)

Sabrina Bächi

sabrina.baechi

@thurgauerzeitung.ch

Im Sommer soll es ein kühler Weisser sein, im Frühling und Herbst mag es auch einen Roten leiden. Die Weinwanderer in Weinfelden können bei ihrem Rundgang durch die Reben Halt am gut gefüllten Weinsafe machen und sich einen edlen Tropfen ­genehmigen. «Wir sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen», sagt Valentin Hasler, Präsident des Vereins Weinweg Weinfelden. Rund 250 Personen haben sich diesen Monat einen Rucksack am SBB-Schalter gekauft und sich damit auf die Reise durch die Weinstöcke gemacht. Damit haben sie die 1000er-Marke einen Monat früher geknackt als letztes Jahr. «Einmal war der Weinsafe leer, da mussten wir tagsüber nochmals nachfüllen, so viele Wanderer kamen.» Ausgenutzt wird das Angebot nicht, sagt der Präsident. Wer mehr Wein will, hinterlegt im Kässeli den entsprechenden Betrag. Seit der Eröffnung im Mai 2016 sind also schon 2000 Personen den Weinweg ­abspaziert. «Dass es dieses Jahr wieder so gut läuft, hat mich überrascht», sagt Hasler. Die vielen positiven Rückmeldungen bestärken den Verein, ihren Weg weiter auszubauen. «Ein Meilenstein ist sicher, dass wir endlich beide Kunstprojekte installiert haben.» Dieses Wochenende konnte die zweite Kunstinstallation eingeweiht werden.

Den richtigen Weinriecher

In Zukunft soll es am Weg weitere Sitzmöglichkeiten geben. «Da gehen wir auf Rückmeldungen der Besucher ein, die mehr Sitzgelegenheiten wünschten», sagt Hasler. Ausserdem komme bald die nächste Ausstellung: ein Riech­labor. «Etwa sieben bis acht Düfte warten dann in Boltshausen auf ‹Gwundernasen›.» Besucher erforschen anhand önologischer Standarddüfte, wie Wein eigentlich riecht.

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