Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

WEINFELDEN: Treffen im Abenteuerwald

Nach langer Probezeit führten Jugendliche der Theaterwerkstatt «Stageapple» das Stück «Wir wird’s wohl?» auf.
Monika Wick
Eine Szene aus dem Stück. (Bild: Monika Wick)

Eine Szene aus dem Stück. (Bild: Monika Wick)

«Wie wird’s wohl?» war nicht nur der Titel des Theaterstücks, das zehn Jugendliche der Theaterwerkstatt Stageapple im Theaterhaus Thurgau aufgeführt haben. Es war auch eine Frage, die sich einige Besucher vor der Vorstellung stellten. «Während der ­Proben haben die Kinder die Geschichte selber entwickelt, Rollen ausprobiert und die passende Örtlichkeit gesucht», erklärte Petra Cambrosio, Leiterin der Theatergruppe, zu Beginn der Vorstellung. Laut Petra Cambrosio hatten die intensiven, monatelang dauernden Proben noch einen Effekt: «Sie spielen keine Familie, sie sind eine geworden».

Nun wurden die rund hundert Besucher nicht mehr länger auf die Folter gespannt. Sie durften als Zaungäste beim Familientreffen der Büechis im Abenteuerwald dabei sein, zu der einige ­Familienmitglieder sogar aus Amerika und Norwegen angereist waren. Wie in etlichen anderen Familien gab es auch bei den Büechis zerstrittene Parteien, schwarze Schafe oder Menschen, die keinen Kontakt zueinander haben. Erst nachdem Oma Greta beinahe gestorben wäre, wurde den Familienmitgliedern bewusst, dass sie viel von ihrer Familiengeschichte niemals erfahren hätten. Sie setzten sich ums Lagerfeuer und öffneten ihre Herzen. Die verschiedenen Rollen wurden von Dana Aegeter, Ylli Basha, Myria Dostert, Marvin Geisser, Anouk Hirsiger, Nick Leumann, Meret Martin, Rilana Müller, Salome Müller und Sofie Schmitter mit viel Hingabe und Einfühlungsvermögen gespielt.

Positive Erfahrungen mit dem Theater

«Das Theaterstück war sehr kreativ, manchmal auch etwas abstrakt», fand Tanja Hirsiger, deren Tochter Anouk mitspielte. «Die Kinder haben das gut gemacht, es war eine schöne Vorstellung», fügte die Leimbacherin hinzu. Auch Petra Camprosio zeigte sich zufrieden mit ihren Schützlingen. «Bei den kleinen Patzern haben sie sich gegenseitig geholfen. Sie zeigten eine grosse Spielfreude», sagte sie. Die Nervosität habe schnell nachgelassen, und manch ein junges Theatertalent überlegt sich nun, wieder einmal auf der Bühne zu stehen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.