WEINFELDEN: Traumwetter an der Säntis Classic

Nicht nur die Teilnehmerzahl am beliebten Veloevent war ausserordentlich hoch. Auch die Temperaturen schossen am vergangenen Wochenende in die Höhe und erfreuten die Athleten.

Iliana Perera
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Hunderte Velofahrer starteten am Sonntagmorgen in der Güttingersreuti zur Classic Tour. (Bild: PD/André Twerenbold)

Hunderte Velofahrer starteten am Sonntagmorgen in der Güttingersreuti zur Classic Tour. (Bild: PD/André Twerenbold)

Iliana Perera

iliana.perera

@thurgauerzeitung.ch

Petrus meinte es gut mit den Velofahrern an der Säntis Classic. Viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen begleite­-­ ten die Fahrer während der 18. Durchführung des beliebten Veloevents. Über 2000 Sportbegeisterte aus 15 verschiedenen Nationen profitierten vom attraktiven Angebot. «So viele Menschen haben bisher noch nie an der Säntis Classic teilgenommen», sagt Organisator Daniel Markwalder.

Seit der ersten Durchführung hat sich die Teilnehmerzahl fast verhundertfacht. Dank des schönen Wetters hätten sich viele Personen noch spontan angemeldet. Begonnen hat der Velofahrspass am Samstag mit dem Weinfelder Tag. Das abwechslungsreiche Angebot enthielt verschiedene Touren und Rennen in und rund um Weinfelden. Die Family-Slow-Tour, wie der Name schon sagt, zog vor allem Familien an. Aber auch Einzelpersonen waren am Samstag bereits auf dem Sattel unterwegs. Am Schülerradrennen am Samstagnachmittag konnten sich die jüngsten Athleten messen. Die Kinder strampelten auf dem kurvenreichen und rund 870 Meter langen Rundkurs vor der Eishalle um die Wette.

Die Volksvelotour begeistert Jung und Alt

Das Highlight des Wochenendes, welches 1700 Velofahrer anzog, fand am Sonntag statt – die Classic Tour. In der Güttingersreuti starteten die Fahrer etappenweise ab 8 Uhr zur rund 130 Kilometer langen Strecke. Die Volksvelotour führte von Weinfelden bis ins Appenzellerland mit Höhepunkt auf der Schwägalp. Begleitet wurden die Athleten dabei von Begleitfahrzeugen und Sanitätern. Die Route wurde mit 450 Wegweisern ausgeschildert, und drei Verpflegungsstationen wurden auf der Strecke aufgebaut.

Von Hobby-Velofahrern bis zu den Profis waren verschiedene Gruppen auf 1800 Höhenmetern unterwegs. «Der älteste Fahrer auf der Tour war 82 Jahre alt, die Jüngsten waren 12», sagt Markwalder. Es reisten gar Velofahrer aus Ländern wie Deutschland, Belgien und Holland an, um bei dieser aussergewöhnlichen Tour dabei sein zu können.

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