WEINFELDEN: Tausende gratulierten

Die Kultbar Jacks Café feierte am Wochenende ihr 30-jähriges Bestehen mit vielen Gästen und attraktiven Bands.

Rudolf Steiner
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Zufriedene Gäste am Geburtstagsfest von Jacks Café am Freitagabend. (Bild: Rudolf Steiner)

Zufriedene Gäste am Geburtstagsfest von Jacks Café am Freitagabend. (Bild: Rudolf Steiner)

Der Anfang verlief am Freitagabend trotz Freibiers und trotz funkigen Sounds zwar noch etwas schleppend, und so hatte es auch im 300 Personen fassenden und zum Glück sturmsicheren Festzelt, vor allem direkt vor der Bühne, noch viel freien Platz. Das änderte sich dann aber, als kurz nach 20 Uhr eine stürmische Niederschlagsfront über Weinfelden zog und das Publikum fluchtartig im Zelt Schutz suchte.

Dass die Flucht ins schützende Festzelt nur meteorologische Gründe gehabt hätte, entspricht aber nicht der ganzen Wahrheit. Denn auf der Bühne machte sich Reto Burrell – zwar kein Thurgauer, sondern ein Luzerner – mit seinen Musikern auf der Bühne mit seinen rockigen Songs bemerkbar und lockte das langsam in Partystimmung kommende Publikum in die Nähe der Bühne.

Stimmung zünftig angeheizt

Der überzeugenden Band gelang es, die Stimmung mit ihrem rockigen Sound zünftig anzuheizen und für den letzten Gig der fast einheimischen Noise Brothers auf Betriebstemperatur vorzuwärmen. Der explosive Auftritt der vier Frauenfelder Musiker brachte dann die Stimmung während eineinhalb Stunden bis um Mitternacht zum Kochen und das Partyzelt schier zum Platzen. Die vier «Lärmbrüder» machten ihrem Namen alle Ehre und begeisterten mit bekannten Rockohrwürmern von Elvis, Queen, den Toten Hosen, Rolling Stones, Chuck Berry und brachten mit dem Schmusetitel «Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht» den Hintersten und Letzten im brodelnden Partyzelt zum Mitsingen. Auch mit dem Line-up am Samstagabend – wiederum vor fast 2000 Gästen – trafen die Organisatoren um Jacks-Café-Geschäftsführer Yves Sauter den Geschmack des Publikums optimal. Mit dieser Geburtstagsparty – notabene mit Gratiseintritt – hätten sie voll ins Schwarze getroffen, der Anlass sei wohl kaum noch zu toppen, zeigten sich denn auch die beiden Hauptverantwortlichen Yves Sauter und Andy Eugster überzeugt und hoch zufrieden.

Rudolf Steiner

weinfelden@thurgauerzeitung.ch