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WEINFELDEN: Stille Örtchen in Hochglanz

Die SBB und die Gemeinde haben gestern die neuen WC-Anlagen am Bahnhof in Betrieb genommen. Sie sind einfacher zu reinigen und fast unzerstörbar.
Mario Testa
Peyman Mehdiaraghi erklärt Gemeinderat Walter Strupler und SBB-Geschäftsstellenleiter Daniel Baumgartner das neue WC. (Bild: Mario Testa)

Peyman Mehdiaraghi erklärt Gemeinderat Walter Strupler und SBB-Geschäftsstellenleiter Daniel Baumgartner das neue WC. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

Die drei ToiToi am Bahnhof Weinfelden haben ausgedient. Seit der Wega standen sie da, während im Hintergrund die bisherige WC-Anlage am Bahnhof umgebaut wurde. Seit gestern steht die neue Anlage nun den Pendlern und der Bevölkerung zur Verfügung. «Die Anlage besteht aus zwei WCs. Im einen hat es ein WC und Urinal, im grösseren, behindertengerechten gibt es mehr Platz und zusätzlich einen Wickeltisch», sagt Markus Rast, Gesamtprojektleiter bei den SBB. «Die WCs sind rund um die Uhr zugänglich. Einmal auf dem ‹Thron› sitzen kostet ein Franken oder ein Euro.» Auch einen Einwurf für gebrauchte Spritzen hat es in der Kabine, zudem wird sie auf mindestens zehn Grad geheizt. Sensoren und Taster vereinfachen Menschen mit Beeinträchtigung die Benutzung der WCs.

Keine beweglichen Teile und dicke Blechplatten

Die WCs sind komplett aus Chromstahl gefertigt, das erlaubt eine einfache Reinigung. Zudem sollten die Kabinen dank 2,5 Millimeter dicken Blechplatten auch vor Vandalen sicher sein. «Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit diesem System. Das einzige, was hier noch bewegbar ist, ist das WC-Bäseli», sagt Rast.

190000 Franken hat die neue Anlage von der Firma Fierz GmbH gekostet. Je hälftig übernehmen die SBB und die Gemeinde Weinfelden die Kosten. Laut Gemeinderat Walter Strupler waren die alten Anlagen öfters auch Thema im Gemeinderat: es gab Reklamationen, sie wurden zuweilen verwüstet und die Reinigung war teuer. «Nun ist es eine gute Sache.» Als Knotenpunkt und für Zu- und Wegpendler sei der Bahnhof Weinfelden wichtig, entsprechend gross die Pendlerströme – und diese hätten nun auch wieder ansprechende sanitäre Anlagen zur Verfügung.

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