WEINFELDEN: Stettler setzt auf Chips

Die Stedy Gwürz AG macht seit Neustem auch ­Kartoffelchips. An der Olma fanden sie reissenden Absatz.

Mario Testa
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Valentin Stettler mit den Stedy-Chips an der Olma. (Bild: Benjamin Manser)

Valentin Stettler mit den Stedy-Chips an der Olma. (Bild: Benjamin Manser)

Herr Stettler, wie kommt es, dass Sie nun nebst Gewürzen auch noch Chips herstellen?

Also wir stellen die Chips nicht selber her, sondern lassen sie produzieren. Natürlich kommen sie aber auch aus dem Thurgau, von der Bina in Bischofszell.

Welchen Beitrag leistet die Stedy AG zu den Chips?

Wir liefern die Gewürze, zu Beginn nun mal unseren Beststeller, das Härdöpfelgwürz. Und natürlich tragen sie unseren Namen.

An der Olma haben Sie diese Chips erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Wie ­kamen sie an?

Unglaublich gut. Viele, die unser Härdöpfelgwürz bereits kennen, haben die Chips aus Neugierde gekauft. Dazu kamen viele Kunden, die schon von unserem Gewürz gehört, es aber noch nie probiert haben. Sie kauften die Chips, um den Geschmack des Gewürzes kennen zu lernen.

Bleibt es bei dieser einen Sorte Chips?

Cool wäre schon, wenn wir am Schluss Chips mit allen drei ­Sorten unserer Chuchichäschtli-Gwürze anbieten könnten. Also mit Härdöpfel-, Fleisch- und Salat­gwürz. Dafür benötigen wir aber noch einen grossen Abnehmer oder Verteiler. Ich bin optimistisch, dass wir einen solchen Partner finden werden.

Die Stedy AG hat sich bisher auf die Gewürze konzentriert, im letzten Jahr kamen Snacks und nun auch die Chips hinzu. Weshalb das breitere Angebot?

Die Hauptsaison im Snackbereich ist eine andere als bei den Ge­würzen. Das hilft, die Auslastung des Unternehmens besser zu verteilen. Ausserdem konnte ich so zwei neue Stellen schaffen. Snacks und Chips gehen auch häufiger über die Ladentheke als Gewürze. So können wir die Bekanntheit der Marke steigern.

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch